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Wortspiel mit der Historie

Allein die Namenswahl lässt erkennen, dass sich Citroen bei ihrem neuen Oberklassemodell gehörig ins Zeug gelegt hat. Der C5 X soll nicht nur an den legendären Sänftencruiser CX5 erinnern. Sondern auch mit innovativen Lösungen für mehr Komfort in einer vom Sport dominierten Klasse sorgen.

Zugegeben, es lässt einige etwas verwirrt zurück, warum Citroen selbst mit einem Luxusmodell der gehobenen Mittelklasse antanzt, wo man alles, was mit Luxus zu tun hat, ja eigentlich der Sub-Marke DS zuschreiben wollte. Aber sagen wir so: Während die schicke Tochter eher klassische Formen und Formate aufgreift, bleibt man bei Citroen kreativ, was das Vermischen von Segmenten betrifft – und in diesem Falle vermixt man derer gleich drei.

So soll der große Franzose Elemente von Limousine, Kombi und der SUV-Welt kombinieren. Mit einer Länge von 4.805 mm, einer Breite von 1.865 mm und einer Höhe von 1.485 mm verfügt C5 X über großzügige Abmessungen. Ein Radstand von 2.785 mm sorgt für jede Menge Platz im Innenraum, vor allem im Fond. Die langgezogene Motorhaube, die fließende Linienführung und die hohe Karosserie unterstreichen den eleganten, dynamischen Auftritt. Und damit schafft man auch den Brückenschlag zum CX5, dem letzten echten großen Citroen aus den 1970er-Jahren. Die große Heckklappe hingegen bietet deutlich mehr Funktionalität als die kleine Klappe des ideellen Vorgängers. Die breite Öffnung und die niedrige Ladekante erleichtern das Be- und Entladen des Kofferraums mit einem Ladevolumen von 545 Litern bis 1.640 Litern.

Die im Vergleich zu einer Limousine erhöhte Karosserieform und Bodenfreiheit sowie die 19-Zoll-Räder ermöglichen eine hohe Sitzposition für mehr Sicherheit und einen besseren Blick auf die Straße – ein Merkmal, das von SUV-Kunden sehr geschätzt wird.
 
Generell soll es im Innenraum vor allem um Wohlbefinden Komfort gehen. Das großzügige Platzangebot, die hochwertigen Materialien, der außergewöhnliche Komfort und praktische Eigenschaften laden zu einem Reiseerlebnis der besonderen Art ein. Das liegt unter anderem an den sogenannten Advanced Comfort-Sitzen, die durch die Kombination aus dickerem Schaumstoff an der Oberfläche und der hohen Dichte im Inneren angenehm weich anfühlen und zugleich guten Halt bieten sollen.

Ein ähnliches Konzept verfolgt das Fahrwerk. Das Advanced Comfort-Aktivfahrwerk wird laut Presseaussendung dazu in der Lage sein, in drei Fahrmodi ein hohes Schluckvermögen bei gleichzeitig stabilem Fahrverhalten bieten können, natürlich auch in Kurven. Wie das genau funktionieren wird, wird derzeit noch nicht verraten. So oder so runden akustisch laminierte Front- und Heckscheiben mit ihrere hohen Schalldämmung die Behaglichkeit im Innenraum auch akustisch ab.

Technisch gibt es das übliche Feuerwerk, bestehend aus 12 Zoll großem Touchscreen, vier USB-Anschlüssen des Typs C und einer Induktions-Lademöglichkeit für Smartphones. Die Aktualisierung erfolgt in Echtzeit über die Cloud, alles kann natürlich per Sprachassistent gesteuert werden.

Dank Radar, Kameras und Sensoren kann das Highway Driver Assist genannte Assistenzsystem halbautonomes Fahren der Stufe 2 bewältigen. Der C5 X regelt automatisch die Geschwindigkeit, überwacht die Fahrbahn und hält die Spur. Ebenso an Bord: Ein Toter-Winkel-Assistent mit Fernerkennung und die Funktion Rear Cross Traffic Alert, die Gefahren während Fahrten im Rückwärtsgang erkennt.

Nach Österreich kommt der neue Obercitroen erst Anfang 2022, und dann auch ausschließlich als Plug-in-Hybrid. Die Rede sind von 225 System-PS und eine batterieelektrische Reichweite von 50 Kilometern. Ähnlich wie man es vom DS 9 kennt, der über die exakt gleiche Technik verfügt.

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