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Forschungsprojekt vernetzte Reifen

Kürzerer Bremsweg durch Elektronikeinsatz

Goodyear und die niederländische Forschungsorganisation TNO arbeiten gemeinsam an einem Demonstrationsfahrzeug, das die Auswirkungen von vernetzten Reifen auf Steuerungssysteme untersucht.

mid

Man vergisst es ja immer wieder gerne, aber bei all der Sicherheitstechnik und den aufwändigen Fahrwerkssystemen, die es mittlerweile gibt – all das ändert nichts an der Tatsache, dass das einzige Teil, das das Fahrzeug mit der Straße verbindet, die Reifen sind. Und der ist so ziemlich die einzige Komponente, die noch völlig mechanisch arbeitet, frei von jeglicher Elektronik. “Die denkbaren Einsatzmöglichkeiten eines vernetzten Reifens sind immens, wenn man bedenkt, welche Informationen er aus der Umgebung an das Fahrzeug übermitteln kann", sagt Chris Queen, Goodyear Senior Director, Innovation Technology. Ein guter Grund also, daraus ein Forschungsprojekt zu machen.

Diese Prototypen eines "intelligenten" Reifens sind mit einem Sensor ausgestattet und mit dem Fahrzeug-ABS vernetzt. "So kann die Bremsleistung angepasst, auf die jeweilige Situation und den Reifenzustand optimiert und gleichzeitig die Lenkbarkeit des Fahrzeugs unterstützt werden", heißt es beim Hersteller. Untersuchungen von Goodyear zeigen, dass so der Bremsweg um etwa 30 Prozent reduziert werden kann.

Ellen Lastdrager, Managing Director der TNO-Abteilung Verkehr und Transport, ergänzt: "Unsere Zusammenarbeit zielt darauf ab, jeden möglichen Zentimeter Bremsweg einzusparen." Man sei fest davon überzeugt dazu beitragen zu können, dass Unfälle reduziert und Leben gerettet würden.

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