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Das ist der neue Opel Astra
Opel

Ab 2022 im Handel, ab 2023 auch vollelektrisch

Opel zeigt die sechste Generation des kompakten Astra, der bei der Antriebsstrategie sogar ein Stückchen mehr können darf als seine französischen Plattform-Kollegen.

Bei Stellantis ist es so, dass man die Elektrifzierung strikt nach den Größen der Modelle aufteilt. Kleinwagen? Rein elektrisch, da ergibt es am meisten Sinn. Ab der Kompaktklasse hingegen vertraut man gerne auf Plug-in-Hybride, was auch sehr logisch klingt. Insofern kann man es als echtes Statement pro Opel sehen, dass der neue Astra, der ausschließlich im Stammwerk in Rüsselsheim vom Band läuft, sowohl als Teilzeit- als auch ab 2023 als Vollzeit-Stromer geben wird. Die Vielfalt der Antriebe ist aber noch lange nicht alles, das den neuen Blitz auszeichnet.

Allem voran natürlich die neue Design-Sprache, die mit dem Mokka ihren Einstand feierte. Sofort ins Auge sticht der sogenannte Opel Vizor, dem durchgehenden schwarzen Band an der Fahrzeugfront. Technisch debütiert quasi im gleichen Atemzug die jüngste Version des adaptiven Intelli-Lux LED Pixel Lichts. Das Lichtsystem stammt direkt aus dem Flaggschiff Insignia und ist mit 168 LED-Elementen führend in der Kompakt- und Mittelklasse.

Der neue Astra nutzt die neueste Generation der allseits im Konzern beliebten Plattform EMP2. Es kommen somit eine McPherson-Vorder- und eine Verbundlenker-Hinterachse zum Einsatz, zudem konnte die Verwindungssteifigkeit des neuen Astra gegenüber dem Vorgänger um weitere 14 Prozent gesteigert werden.

Mit einer Länge von 4.374 Millimetern und einer Breite von 1.860 Millimetern baut der kompakte Opel nur wenige Millimeter größer als sein Vorgänger. Der Radstand wuchs um 13 Millimeter auf 2.675 Millimeter, was nicht nur dem Platzangebot in beiden Reihen zu Gute kommt. Auch der Kofferraum kann sich mit maximal 1.250 Liter Ladevolumen durchaus sehen lassen.

Freie Hand hatte Opel auch bei der Innenraumgestaltung. So kommen erneut in Eigenregie entwickelte Vordersitze zum Einsatz, die AGR-zertifiziert (Aktion Gesunder Rücken e.V.) sind und auch auf langen Fahrten hohen Fahrkomfort bieten sollen. Unterstützt wird der Fahrer dabei von einer Heerschar an Assistenzsystemen, angefangen beim Head-up-Display über das teilautonome Intelli-Drive 2.0-System, das alle Kameras und Sensoren am Fahrzeug mit eHorizon-Connectivity-Unterstützung kombiniert, bis hin zum 360-Grad-Rundumblick namens Intelli-Vision.

Stichwort Ergonomie: Hier gab es laut Opel einen regelrechten Zeitensprun. Grund dafür ist das volldigitale Pure Panel, das sämtliche Analoganzeigen verschwinden lässt. Stattdessen bietet das Human-Machine-Interface ein intuitives Bedienerlebnis in Form eines extrabreiten Touchscreens – ganz so wie ihr vertrautes Smartphone. Die Entwickler haben dabei großen Wert daraufgelegt, dass der Fahrer alle notwendigen Informationen und alle sinnvollen Bedienangebote erhält, jedoch weder mit überflüssigen Daten belastet wird. Darüber hinaus lassen sich wichtige Einstellungen wie die Klimaregelung weiterhin mit Schaltern oder Reglern direkt anwählen.

Ja und dann sind da noch die Motoren: Grundsätzlich stattet Stellantis den Astra mit allem aus, was im Konzern derzeit verfügbar ist. Neben modernen Diesel- und Benzin-Triebwerken, die mit Achtgang-Automatik- oder Sechsgang-Schaltgetrieben kombinierbar sind, gibt es gleich zwei Plug-in-Hybride zur Auswahl. Alles in allem reicht die Bandbreite von 110 bis 225 PS, wobei es wirklich spannend erst 2023 wird, wenn die vollelektrische Version nachgereicht wird. Deren Namen: Astra-e.

Preise? Gute Frage. Demnächst werden die Bestellbücher geöffnet, los geht es mit den Auslieferungen dann Anfang 2022. Die Kombiversion namens Sports Tourer folgt etwas später, ja und bei den Preisen kann derzeit nur gemutmaßt werden. Wir rechnen mit einem Startpreis von knapp 24.000 Euro.

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