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VW zeigt erste Bilder vom Taigo
VW

Das ist das erste SUV-Coupé von Volkswagen

Mit dem Taigo möchte VW die Idee des SUV-Coupé in das Mini-Segment hieven. Trotz typisch stark abfallenden Hecks soll das Platzangebot im Innenraum dennoch kaum einschränken.

Es hört sich nach wie vor Paradox an: Man verpasst einer an sich auf Praktikabilität ausgelegten Karosserievariante ein flacheres Dach, macht sie also absichtlich unpraktischer. Und dennoch: Gerade SUV-Coupés haben sich in letzter Zeit zu echten Trendsettern entwickelt, und zwar von oben nach unten. Was vor vielen Jahren mit BMW X6 und X4 los ging, kommt heuer mit Renault Arkana im Kompakt- und mit dem VW Taigo nun im Mini-Segment an.

Was kann der Taigo also nun alles? Unter der flachen Silhouette des 4,26 Meter langen Crossover steckt der bewährte Modulare Querbaukasten, wie er in dieser Ausbaustufe auch bei VW Polo und T-Cross zur Anwendung kommt. Es schlummern also Drei- und Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung unter der vorderen Haube, die ausschließlich die Vorderräder antreiben, und das entweder mittels Sechsgang-Schaltgetriebe oder Siebengang-DSG. Das Leistungsspektrum liegt bei 95 bis 150 PS.

Was neben der Form noch mehr beeindruckt, ist die für VW durchaus gute Serienausstattung. Voll-LED-Scheinwerfer inklusive illuminierter Kühlergrill-Spange zählen genau so dazu wie ein volldigitales Cockpit und ein Infotainmentsystem der jüngsten Generation (MIB3).

Auf dem österreichischen Markt verfügt der Taigo zudem über zahlreiche Assistenzsysteme, angefangen beim Spurhalteassistenten „Lane Assist“, dem Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ inklusive City-Notbremsfunktion und dem Spurhalteassistenten „Lane Assist“ ausgestattet. Auf Wunsch ist der „IQ.DRIVE Travel Assist“ an Bord und ermöglicht so das teilautomatisierte Fahren bis zu einer systembedingten Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.

Gefertigt wird der Taigo im Werk im spanischen Pamplona und kommt europaweit in den Handel. Neben den 28 EU-Märkten gibt es ihn zudem in Südafrika und der Türkei. In Brasilien wird er mit marktspezifischen Abweichungen als Nivus nicht nur auch angeboten, sondern auch gleich produziert.

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