AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ASX als wichtiges Standbein macht den Anfang
Mitsubishi Motors

Mitsubishi startet aufregendes 2023

Für Mitsubishi beginnt ein Jahr des Ausbaus. Den Kick-off übernimmt der neue ASX mit seiner spannenden Antriebsvielfalt – erstmals auch als Plug-in-Hybrid –, im Herbst folgt der neue Colt.

Mag. Severin Karl

In den Mitsubishi-Schauräumen bekommen der kleine Space Star und der dynamische Eclipse Cross bald Gesellschaft. Der neue ASX steht in den Startlöchern, um ein Jahr des Ausbaus bei der Marke aus Tokio einzuläuten. Ab März kommt also das SUV der 4,2-Meter-Liga (konkrete Außenlänge: 4228 Millimeter), im Herbst stößt der neue Colt dazu. Von ihm kennen wir bisher nur ein schemenhaftes Bild, wissen aber, dass der bekannte Name auf jeden Fall als Hybrid zurückkehrt.

Beim Thema PHEV ist Mitsubishi Pionier

Aber zurück zum Anfang, zu A wie ASX – was bedeutet das eigentlich? "Active Sports X-over" sagt Mitsubishi und meint ein B-SUV, das eine durchaus muskulöse Optik aufweist. Von der ersten Generation konnten in Europa knapp 380.000 Exemplare abgesetzt werden. Der ASX war für Mitsubishi somit schon immer – also seit 2010 – eine wichtige Markensäule.

Mit der Nutzung der Allianz-Plattform CMF-B, die auch bei Nissan und Renault in Verwendung ist, lässt sich von Synergien profitieren. Das neue Modell kann somit auf eine Antriebsvielfalt verweisen, die bisher nicht geboten wurde.

Konkret lässt sich der ASX künftig als Benziner mit 1,0 Liter Hubraum bestellen, als Mild-Hybrid mit 1,3 Liter Hubraum oder als Vollhybrid (HEV) mit 1,6 Liter Hubraum. Dazu kommt, ebenso mit 1,6 Liter Hubraum, der Plug-in-Hybrid (PHEV). Bei der Thematik von Benziner samt Elektromotor und externer Lademöglichkeit ist Mitsubishi seit 2014 ja ein echter Pionier. Als der Outlander PHEV auf den Markt kam, musste die europäische Konkurrenz erst langsam in die Gänge kommen. Mit dem Eclipse Cross PHEV (4,5-Meter-Liga) stand ab 2021 ein weiteres Modell mit Doppelherz und Stecker im Angebot.

Drei Diamanten voraus!

Stolz trägt der neue Mitsubishi ASX seine drei Diamanten in der prägnanten Front, die das typische Dynamic-Shield-Design fortführt. Der ASX-Schriftzug hinten fällt auf, der Schriftzug wurde neu gestaltet – schmissiger, wie wir finden. Was am Heck aber weit mehr ins Auge sticht: "M I T S U B I S H I", die Wortmarke zieht sich in Großbuchstaben über einen Großteil der Kofferraumklappe, flankiert von Voll-LED-Heckleuchten. Da hat jemand Mut getankt, den B-SUV-Markt aufzumischen.

Zum Innenraum: Hier finden wir Digitalisierung und Konnektivität auf dem aktuellen Niveau dieser Klasse. Soll heißen mit Apple CarPlay und Android Auto (beides kabellos), einem Smartphone-Link-Display, über das die Handyfunktionen gesteuert werden sowie – wählt man die Topausstattung – einem digitalen Display für den Fahrer und auch einem Bose-Soundsystem. Beim Touchscreen reichen die Größen von 7 bis 9,3 Zoll, wobei der größere Bildschirm das Cockpit im Hochformat schmückt. Neben Apple Siri und Google Assistent kann die autoeigene Spracherkennung zum Ansteuern von Funktionen verwendet werden.

Die Assistenten können vor allerlei Unbill schützen, das Frontkollisionswarnsystem erkennt auch Fußgänger, es gibt einen Abstandswarner, einen Spurhalteassistenten (LCA), die eingestellte Geschwindigkeit wird von einem adaptiven Tempomaten (ACC) gehalten und Parksensoren sowie eine Rückfahrkamera helfen bei Ein- und Ausparkmanövern. Auch Verkehrszeichen werden vom Auto erkannt und dem Fahrer im Cockpit angezeigt. Immer gut, wenn man in fremden Gefilden ein Schild verpasst hat und nicht über das aktuelle Tempolimit grübeln muss.
Im besten Fall, also bei den Topversionen der HEV- und PHEV-Varianten, sorgt der sogenannte MI-Pilot (Mitsubishi Intelligent Pilot) für die Vernetzung von LCA und ACC, womit dem Fahrer einiges abgenommen werden kann. Vor allem auf langen Reisen erleichtert es die Fahrt, wenn sich der ASX im Verkehr um das Beschleunigen, Bremsen und Lenken kümmert. Doch es bleibt ein Assistent, die Kontrolle liegt nach wie vor beim Menschen.

Apropos Kontrolle und Mensch: Wir schätzen die Klimabedienung des neuen ASX sehr. Drei haptisch anspruchsvolle Drehregler kümmern sich um das richtige Lüftchen an Bord. Da muss nicht erst getoucht werden!

Individuell auf die Straße

Natürlich kann der ASX beim Importeur über die Lackfarbe hinaus individualisiert werden, Zubehör wie Sportpedale, beleuchtete Einstiegsleisten, modularer Kofferraumschutz oder Trittbretter stehen dazu bereit. Wer sich unsere Bilder ansieht und schon über die Farbauswahl nachdenkt: Neben dem gezeigten Sunrise Rot finden sich Crystal Weiß, Onyx Schwarz, Royal Blau, Steel Grau und Charcoal Blau in der Palette. Ist Intense als Ausstattungsniveau gewählt, lässt sich das Dach aufpreisfrei in Onyx Schwarz bestellen. Wie cool-elegant das wirken kann, zeigen die Fotos.

Wichtige Daten

1,0-Liter-MPI T: 67 kW, 160 Nm, 5,7 Liter Verbauch (WLTP)
1,3-Liter-DI-T: 103 kW, 260 Nm, 5,7 Liter Verbauch (WLTP)
1,6-Liter-HEV: 105 kW, 4,6 Liter Verbauch (WLTP)
1,6-Liter-PHEV: 117 kW, 1,3 Liter Verbauch (WLTP)

Alle Antriebe sollen ab Marktstart im März in Österreich erhältlich sein.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Lexus LBX – schon gefahren

Luxuriöser Einsteiger für Aufsteiger

Ein gewöhnlicher B-Crossover passt nicht mehr zur dienstlichen Position? Dann bietet Lexus mit dem LBX künftig das Passende. Das kleinste Modell der Japaner liefert gewohntes Premium-Flair.

Das Driving Camp in Pachfurth, 30 Minuten von Wien entfernt, bebt, denn Supercardrive.at veranstaltet ab sofort Trackdays in exklusiven Fahrzeugen, die in Österreich ihresgleichen suchen.

Diesel um 1,169 Euro? Ein Fehler!

Billigdiesel führt zu Ansturm auf Tankstelle

Am 29. Jänner fuhren zahlreiche Diesellenker nach Horn zum Spritsparen. Eine Tankstelle hatte einen fehlerhaften Preis ausgewiesen – erst am 30. Jänner in der Früh wurde der Lapsus bemerkt. Glück gehabt: Zurückzahlen müssen die Glücklichen die Differenz nicht.

Der Prozess bringt erstaunlich viel

Warum eine DPF-Reinigung sinnvoll ist

In der heutigen Zeit, in der Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle spielen, gewinnt die Reinigung des Dieselpartikelfilters (DPF) an Bedeutung.

Wer einen neuen Golf braucht, sollte jetzt schnell sein. VW bietet den Rabbit samt All-inklusive Package für fünf Jahre ab € 399,– monatlich an – ganz ohne Anzahlung. Viel Zeit lassen sollte man sich aber nicht.