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Licht & Schatten quer durch alle Klassen

Nissan Note & Pathfinder, Chevrolet Kalos, Peugeot 207, Suszuki SX-4, Fiat Punto, Land Rover Discovery III, Toyota RAV4 & Hyundai Tucson im Crashtest.

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Crashtests!

    Die Kleinwagen Nissan Note, Chevrolet Kalos, Peugeot 207, Suszuki SX-4 und Fiat Punto sowie die Geländewagen Land Rover Discovery III, Toyota RAV4, Hyundai Tucson und Nissan Pathfinder wurden im aktuellen EuroNCAP-Crashtest zu Schrott gefahren. Am Ende blieb lediglich jede Menge verbeultes Blech.

    "Mit nur sechs von 16 erreichbaren Punkten im Frontcrash enttäuscht der Chevrolet Kalos im Test. Für den Fahrzeuglenker wäre ein Anprall bei 64 km/h bereits lebensgefährlich", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. Vor allem im Brustbereich besteht akute Verletzungsgefahr. Bei der Insassensicherheit erreicht der Chevrolet drei von fünf möglichen Sternen.

    Die kleinen Musterkandidaten

    Um einiges besser schnitt der neue Nissan Note ab. Im Gegensatz zum Chevrolet hat der Nissan Topwerte im Frontaufprall-Test was die Brustbelastung betrifft. Er erreicht 14 von 16 möglichen Punkten. Einziger Schwachpunkt ist der Bereich von Oberschenkel und Knien.

    "Hier werden im Frontcrash nur Durchschnitts-Noten erzielt", erklärt Lang. Schwächen gibt es auch bei der Fußgängersicherheit. Die Motorhaubenkante bietet keinerlei Schutz, ist sehr hart und unnachgiebig, was für einen Fußgänger im Ernstfall fatale Folgen haben kann. In der Insassensicherheit gibt es vier Sterne für den Nissan Note.

    Ebenfalls überzeugend und mit durchwegs guten Werten bei der Fußgänger- und Kindersicherheit ist der Suzuki SX-4 mit ebenfalls vier Sternen. Mit der Bestnote von fünf Sternen erreichen die Kleinwagen Peugeot 207 und Fiat Punto den High-Score. "Das beweist, dass auch kleine Autos höchste Sicherheit bieten können", sagt Lang.

    Und das können die "Großen"

    Gefährlich werden kann es für Fußgänger bei einem Crash mit dem Geländewagen Land Rover Discovery III. Die aggressive Fahrzeugfront und unnachgiebige Motorhaube bieten keinerlei Schutz für Fußgänger im Falle eines Unfalls. In dieser Testklasse gibt es daher auch nur einen Stern für den Land Rover.

    "Obwohl das Fahrzeug in der Insassensicherheit auf vier Sterne kommt, ist das Resultat bei der Fußgängersicherheit sehr schlecht", urteilt der ÖAMTC-Cheftechniker. Um einiges besser ist es mit drei Sternen um den Fußgängerschutz beim Toyota RAV 4 bestellt. In der Insassensicherheit gibt es für den Toyota, den Hyundai Tucson und Nissan Pathfinder ebenfalls vier Sterne. Der Nissan verpasste nur haarscharf den fünften Stern.

    Hart, aber gerecht - Das Urteil des ÖAMTC-Experten

    Fazit des Tests: Die Belastung auf Brust und Oberschenkel ist teilweise immer noch zu hoch. Hier sind von Seiten der Hersteller noch gewaltige Verbesserungen notwendig. "Dazu gehören auch weniger steife Strukturen hinter dem Armaturenbrett", fordert ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang.

    Auch bei der Kindersicherheit gibt es noch Mängel. Kinder sind im Auto noch immer nicht so gut geschützt wie Erwachsene. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Auto- und Kindersitzherstellern.

    "Beim Fußgängerschutz gibt es in jeder Crashtest-Serie immer wieder horrende Ausreißer, auch bei Fahrzeugen, die beim Insassenschutz glänzen. Die Fahrzeugfronten sind noch viel zu aggressiv. "Mit Ergebnissen zwischen ein und zwei Sternen bei der Fußgängersicherheit sind wir noch lange nicht dort, wo wir sein wollen. Zumindest drei Sterne sind das Ziel", so Lang.

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