AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Synthetisches Motoröl mit Verbrauchsvorteil

Kunstform

Die Nutzung von hochwertigem Synthetik-Motoröl zahlt sich trotz des Mehrpreises gegenüber Mineralölen finanziell aus, weil der Verbrauch sinkt.

mid/ts

Beim Preis für einen fälligen Ölwechsel schlägt man oft die Hände über dem Kopf zusammen: Beträge weit über 100 Euro sind besonders bei der Verwendung von synthetischen Ölen keine Seltenheit. Solche Öle machen allerdings nicht nur in Sachen Leistungsfähigkeit, sondern auch wirtschaftlich durchaus Sinn - nicht nur für Vielfahrer.

Denn generell schützen diese High-Tech-Öle - gleich von welchem Hersteller - nicht nur den Motor besser vor Verschleiß, sondern zahlen sich auch deutlich durch einen geringeren Kraftstoffverbrauch aus. Diese These wird auch von Ford unterstützt. Tests ergaben, dass der Einsatz von synthetischen Motorölen bei den "EcoBoost"-Motoren den Benzinverbrauch um mehr als drei Prozent senkt.

Der ADAC geht sogar von Einsparungen bis zu fünf Prozent aus: Eine Beispiels-Rechnung für den Mercedes A160 (1,6-Liter-Benzinmotor) ergab, dass die geringeren Kosten für Kraftstoff die Mehrkosten für synthetisches Öl innerhalb eines Wechselintervalls von 20.000 Kilometern mehr als aufwiegen. Abhängig vom Modell amortisieren sich die Mehrkosten sogar schon ab einer Laufleistung von 9.000 Kilometern zwischen den Ölwechseln.

Dazu kommt, dass einige Autobauer für ihre modernen Motoren vielfach Synthese-Öle vorschreiben. Hält sich der Autofahrer nicht daran, erlischt sogar die Hersteller-Garantie.

Denn die hohen Anforderungen an die Fließfähigkeit bei den Viskositätsklassen 0W oder 5W lassen sich mit Schmierstoffen auf Mineralöl-Basis nicht erfüllen. Welcher Schmierstoff im Einzelfall am besten geeignet ist, findet sich im Bordbuch des Fahrzeuges und variiert von Hersteller zu Hersteller.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der große Leitfaden zur optimalen Absicherung fürs Auto

Schadensfall, Haftpflicht, Vollkasko

Ein eigener PKW oder ein Motorrad bringen im Alltag einiges an Flexibilität und Freiheit. Allerdings bedeutet ein eigenes Auto auch ein gewisses Maß an Verantwortung und man muss sich auf der einen Seite um ausreichend Kraftstoff, Wartung und Reparaturen sowie um die Kfz-Steuern und einen passenden Versicherungsschutz kümmern.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.