AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
So gelingt optimaler Schutz
Bild von Tumisu auf Pixabay

Kfz-Versicherung

Reicht die Haftpflicht, oder wäre eine Kaskoversicherung doch schlauer? Wie kann man die Prämie regulieren – und überhaupt: Was kann ich von Kfz-Versicherungen eigentlich erwarten? Wichtige Fragen, die es kompetent zu beantworten gilt.

Wer mit dem eigenen PKW unterwegs ist, zählt die Prämie der Kfz-Versicherung zu den wichtigsten laufenden Kosten. Viele stellen sich deshalb die Frage, wie die Gebühren zugunsten eines guten Verhältnisses von Preis und Leistung reguliert werden können. Wie zugleich optimaler Schutz zu erreichen ist, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Die passenden Tarife wählen

In einem ersten Schritt kommt es darauf an, bei den verfügbaren Tarifen die richtige Entscheidung zu treffen. Die Haftpflichtversicherung ist natürlich die grundlegende Basis, die für die Teilnahme am Straßenverkehr zwingend erforderlich ist. Darüber hinaus kommt es darauf an, eine sinnvolle Absicherung zu wählen.

Wer sich überlegt, in eine Vollkasko-Versicherung zu investieren, sollte dafür vor allem den Wert des Wagens im Blick behalten. Experten raten dazu, diesen umfassenden Tarif nur bei besonders neuen Autos der Oberklasse zu wählen. In anderen Fällen stehen die anfallenden Kosten und der tatsächliche Nutzen oft in keinem guten Verhältnis. Der Durchschnitt der Fahrer ist hingegen mit dem Griff zur Teilkasko-Versicherung bestens beraten. Sie deckt auch jene Schäden ab, die zum Beispiel durch Diebstahl, Brand oder durch ein Unwetter verursacht werden.

Die eigenen Ansprüche kennen

Gleichsam ist es für jeden Fahrer wichtig, über die eigenen Ansprüche und Möglichkeiten gut informiert zu sein. Oftmals kommt es zum Beispiel nach einem Hagelschaden nicht zu einem Ausgleich, da die Fahrer schlichtweg nicht wissen, dass sie diesen melden können. Dabei bietet sich ab der Teilkaskoversicherung die Möglichkeit, auch jenen Schaden geltend zu machen.

Die Instanz, die letztlich über die Höhe der Zahlung entscheidet und den Schaden registriert, ist der Kfz-Gutachter. Wer nach einem vorliegenden Schaden Kontakt zu seiner Versicherung aufnimmt, kann sich in der Regel darauf verlassen, dass sich diese an den Gutachter wendet. Alternativ stehen zahlreiche professionelle Betriebe zur Auswahl, deren Dienste mit gutem Gewissen in Anspruch genommen werden können. Infos sind zum Beispiel unter www.kfz-gutachter-urbach.de zu finden.

Die Prämie gezielt regulieren

Es ist letztlich nicht nur die Wahl des passenden Tarifs, die Versicherten jede Menge Geld sparen kann. Wer sich etwas näher mit dem Thema befasst, erkennt schnell die zusätzlichen Möglichkeiten zur Einflussnahme. So kann zum Beispiel die angegebene Laufleistung beim jeweiligen Angebot einen großen Einfluss auf die Versicherungskosten haben. Wem es gelingt, die jährliche Fahrstrecke etwas zu reduzieren, spart dabei neben vielen anderen Posten auch bei der Versicherung.

Gleiches gilt für die Unterbringung des Fahrzeugs, die künftig geplant ist. Je sicherer der ausgewiesene Parkplatz ist, desto günstiger wird auch die Prämie ausfallen. Wer zum Beispiel über eine Garage verfügt, reduziert die Kosten der Versicherung auf diese Weise deutlich. Die Absicherung des Wagens selbst verliert auf diesem Wege natürlich nicht an Wert.

Ein weiteres Mittel, das für eine Anpassung der laufenden Kosten in Betracht gezogen werden kann, ist die Selbstbeteiligung. Sie sieht vor, dass künftig im Schadensfall ein Teil der Kosten aus eigener Tasche gezahlt wird. Hierbei kann es sich um eine überschaubare Summe in Höhe von zum Beispiel 150 Euro handeln. Wer sich für diese Klausel entschließt, ist zwar selbst bis zu einem gewissen Grad am nächsten Schaden beteiligt. Auf der anderen Seite sind schon wenige unfallfreie Jahre vollkommen ausreichend, um für die Amortisierung dieser Entscheidung zu sorgen. Ein Grund mehr, diese Option als Fahrer in Betracht zu ziehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jahr für Jahr stellen sich Fahrzeughalter die Frage, wann denn nun die Zeit gekommen ist, um von Sommer- auf Winterreifen zu wechseln. Häufig wird der Wechsel sogar herausgezögert wegen vermeintlichen Vorteilen in Bezug auf Verbrauch.

Die Besucherzahlen stehen fest ...

Impressionen und Resümee zur IAA 2021

Die IAA Mobility in München ist geschlagen, die endgültigen Besucherzahlen sind da. Ebenso wie zahlreiche Impressionen, die die "Andersartigkeit" der Messe im Vergleich zu den Vorjahren nur allzu gut veranschaulichen.

Autonom fahrende Studie ab 2025 bei Mobilitätsdiensten

VWs ID.Buzz AD rollt selbstständig auf die Bühne

Ja, es gibt sie noch, die Events der IAA, die in einer Halle statt finden. So auch der VW-Konzernabend, auf dessen Bühne der ID.Buzz ganz von alleine fuhr. Mit einer Technik, die schon recht nah am Serienstand ist.

Wird ein Auto längere Zeit nicht genutzt, sollten gewisse Vorkehrungen getroffen werden. Sonst droht Besitzern bei der nächsten Ausfahrt ein böses Erwachen: Womöglich springt das Fahrzeug nicht mehr an oder ein weiterer Standschaden macht sich bemerkbar. Wir geben einen Überblick, was zu tun ist.

Auch in Österreich geht es rund

Stillstand statt freie Fahrt

Nach der deutlichen Corona-Delle im Vorjahr standen die Autofahrer 2021 wieder munter im Urlaubs-Stau. So verzeichnete der ADAC knapp 60 Prozent mehr Staus in Deutschland. Wir sagen zudem, wo der ARBÖ in Österreich vor Verzögerungen warnt

Diesel und Hybrid4 im Videotest

Opel Grandland Facelift – schon gefahren

Opel hat seinem SUV-Flaggschiff ein Facelift verpasst. Optisch tat sich viel, technisch eher nicht. Wir haben uns die Diesel-Version mit Frontantrieb und Automatik sowie den Hybrid4 mit stämmigen 300 PS angesehen und dabei jede Menge Fahreindrücke gesammelt.