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Come out and play

smart bringt trotz großer Konkurrenz das Spaßmobil des heurigen Sommers, wir haben uns mit Querbeschleunigung und Haftgrenze angelegt.

Manfred Wolf

Vergessen Sie gleich einmal jedes andere „Spaßmobil“ der Sommer-Saison 2003. Außer vielleicht den Opel Speedster Turbo, aber das wäre ein ungerechter Vergleich, schon alleine, was die PS-Anzahl betrifft.

Im Heck des jüngsten smart-Familienmitgliedes werkelt nämlich „nur“ ein 82 PS Aggregat. Doch keine Sorge: Das reicht locker, um den Spieltrieb eines erwachsenen Autofahrers zu befriedigen.

Schließlich hat es der Dreizylinder-Suprex-Turbomotor ja auch nur mit 790 Kilogramm zu tun, die bevorzugt über gewundene Alpenpässe und typische Motorradrouten gejagt werden wollen.

Viel Konkurrenz versammelt sich da nicht, lediglich die Nachdenk-Pause beim Schalten lässt in dem ein oder anderen motivierten Hintermann Hoffnung aufkeimen. So schnell, wie sie aufkeimt, wird sie auch zerstört, spätestens nach der nächsten Kurve ist der Verfolger nicht mehr im Rückspiegel.

Auch beim Preis kann die Konkurrenz kaum mit, einziges Argument gegen das Preis/Leistungsverhältnis des smart roadster ist der Platzmangel, der dich ständig quält. Gepflegtes Verreisen kannst du dir abschminken.

Mit dem Glasbuckel auf dem Heck des roadster coupe ist allerdings ein Wochenend-Aufenthalt möglich. Das ist auch gut so, liegen die besten Alpenpässe doch etwas weiter südlich, Wechselwäsche und das kleine Schwarze für die Begleitung geht sich aus.

Und wird der roadster so bewegt, wie sich das gehört, muss die Wäsche gewechselt werden. Nicht, was sie jetzt denken, außer Ihr Sozius/Ihre Sozia ist leicht schreckhaft. Nein, es geht ums Schwitzen: Keine Servo, breite Reifen und hohe Kurvengeschwindigkeiten, da wird es trotz Klimaanlage doch recht warm.

Auch warm ums Herz, denn was das Fahrverhalten anbelangt, leistet der „Kleine“ wahrhaft „Großes“: Schnell unterwegs zu sein bedeutet nicht die geringste Anstrengung, lässt du den roadster richtig fliegen, ist Staunen angesagt.

Über das extravagante Design des „Kleinen“ wollen wir nicht viele Worte verlieren, nur soviel sei gesagt: Auch mit einem Lamborghini Murcielago wären wir bei unseren Ausfahrten nicht mehr aufgefallen, geschweige denn öfters auf unseren fahrbaren Untersatz angesprochen worden…

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