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Innenraum

Leder! Holz! Chrom! Der Innenraum ist „very british“ und das ist auch gut so. Schon die Serienausstattung ist umfangreich und übertrifft die serienmäßigen Annehmlichkeiten der deutschen Konkurrenz. Für 65.900,- Euro, die der S-Type 4,2 V8 ohne Extras kostet, bekommt man unter anderem ein Multifunktionslenkrad (inkl. Tempomat und Audio-Kontrolle), Park-Distance-Control (hinten), automatische 2-Zonen-Klimaanlage, Lederausstattung mit elektrischer Sitzverstellung, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel und ein gutes Audio-System mit CD-Player.

Wie in dieser Klasse üblich, gibt es eine Sonderausstattungs-Liste, die sämtliche Spielereien offeriert: Elektrisch verstellbare Pedalerie, adaptive Geschwindigkeitsregelung, elektrische Sonnenschutzrollos, Premium Soundsystem und so weiter. Unser Testwagen verzichtete zwar auf solche Details, dafür kamen mit Luxus-Paket, Navigationssystem, Xenon-Scheinwerfern, GSM-Telefon, CD-Wechsler und ein paar anderen Kleinigkeiten dennoch gleich 11.636,- Euro für Sonderausstattung zusammen.

Wobei vor allem das Navigationssystem mit 7“-Touchscreen zu empfehlen ist, die Bedienung über den Bildschirm funktioniert tadellos und unkomplizierter, als bei vielen anderen Systemen. Der positive Eindruck wurde auch von den weiteren Bedienelementen nicht getrübt. Klimaanlage, Tempomat und die übrigen Regler und Knöpfe – alles lässt sich gut erreichen und bedienen, die Ablesbarkeit der alufärbig umrahmten Armaturen ist ebenfalls top.

Verarbeitung! Bei Jaguar war das bis dato meistens ein wenig „Bauchweh-Kapitel“. Da hörte man in einem XJ6 schon mal eine Schraube durch Armaturenbrett-Eingeweide rollen und im X-Type schepperte die A-Säulen-Verkleidung wie wild. In unserem S-Type? Stille.

Selbst das „wildeste Kopfsteinpflaster Wiens“ – eine wahre Härteprüfung – entlockte der Limousine nicht einmal einen Knacks. Umso mehr beschäftigt uns ein Windgeräusch, das im Bereich der vorderen Seitenscheiben auftrat. Speziell bei Seitenwind oder bei höherem Tempo auf der Autobahn säuselte es deutlich vor sich hin. Aber vielleicht fiel das nur deshalb so auf, weil der Rest des Autos so leise ist…

Themenwechsel. Grundsätzlich empfehlen wir ja, dieses Auto so oft wie möglich selbst zu fahren, genügend Argumente dafür finden Sie im Kapitel „Fahren & Tanken“. Noch dazu findet jeder mit den nahezu unzähligen Verstellmöglichkeiten von Lenkrad und Fahrersitz seine optimale und vor allem bequeme Sitzposition.

Wer sich trotzdem chauffieren lässt, sollte nicht allzu groß gewachsen sein, das Platzangebot in der zweiten Reihe ist leider nicht berauschend. Für die Füße findet sich gerade noch genügend Raum, größere Erwachsene stoßen aber mit ihrem Kopf ans Dach, das nach hinten abfällt.

Ins Bild passt da der kleine Kofferraum, 400 Liter sind alles andere als rekordverdächtig. Doch ein wirkliches Argument gegen den S-Type sind diese kleinen Platzprobleme nicht: Siedlungs-Kartons oder Großfamilien passen auch weit besser in irgendwelche Vans und Kombis…

Ohne Abstriche dagegen die Sicherheitsausstattung: Acht Airbags, Energie absorbierende Sitze vorne, Dreipunkt-Sicherheitsgurte und verstellbare Kopfstützen auf allen Plätzen, ISOFIX, ABS mit EBD, Bremsassistent, Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) und Traktionskontrolle – alles serienmäßig.

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