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Clio Renault Sport – im Test

Innenraum

Der Clio bietet im Klassenvergleich sehr gute Raumverhältnisse. Egal, ob man vorne oder hinten sitzt, auch nach mehrstündiger Fahrt setzen keinerlei Verkrampfungen aufgrund akuter Gliedmaßen-Komprimierung ein.

Mini-Minus für Kritik-Freaks: die Kopffreiheit im Fond könnte größer sein. In die zweite Reihe gelangt man beim ausschließlich dreitürig erhältlichen Clio Sport jedenfalls ganz kommod. Die Vordersitze kann man nach vorne klappen und schieben, die Sitzposition muss man dank Memory nachher nicht neu einstellen.

Wer keinen ausgesprochenen Supersize-Hintern besitzt, findet in den Recaro-Schalensitzen bequem Platz und wird trotzdem wie in einem Schraubstock fixiert. Die Lehnen mit integrierten Kopfstützen reichen auch für groß Gewachsene und die Sitzflächen sind ebenfalls vernünftig lang bemessen.

Die monströs hohen Seitenwangen haben allerdings den Nachteil, dass man beim Einsteigen umdenken muss: Nicht schlampig Platz nehmen, und dann zurechtrutschen wie gewohnt, sondern zielgenau das Gesäß im Sitz platzieren lautet die Devise. Sonst melden die Poposensoren ein deutliches „Aua“.

Der Kofferraum schluckt wie in jedem anderen Clio 288-1038 Liter und liegt damit über dem Klassenschnitt. Die Ladeöffnung ist groß, die Ladekante niedrig. Legt man die Sitzlehnen um (dazu muss man zuerst die Sitzflächen hochklappen), entsteht allerdings eine hohe Stufe.

Wer bereits den Vorgänger gefahren ist, wird am Armaturenträger keine Neuheiten entdecken. Generell gehen die Differenzen gegenüber einem Normal-Clio gegen Null, sieht man vom fetten Sportlenkrad ab und von den Farbakzenten des Dekor-Pakets „Gelb“ – wohlfeil um 133,- Euro.

Wie beim Normalo ist auch beim Sportler das Lenkrad serienmäßig nicht reichweitenverstellbar, was den Kreis der perfekt am Steuer Sitzenden stark einengt. Abhilfe schafft das „Handsfree“-Paket um 403 Euro. Zwar kann man damit nicht die Hände vom Lenkrad nehmen, aber es enthält ein schlüsselloses Zugangssystem und besagte Reichweitenverstellung.

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