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Subaru Impreza Diesel – im Test

Fahren & Tanken

Mit seinem Alleinstellungsmerkmal „Boxer-Diesel“ ist der permanent allradgetriebene Impreza einzigartig. Einzige Konkurrenten sind der VW Golf TDI 4 Motion und der (weitaus teurere) Audi A3 quattro 2.0 TDI.

Diese beiden kommen jedoch bei der Laufkultur nicht einmal entfernt auf das Niveau, das Subaru mit seinem Selbstzünder-Erstlingswerk vorgelegt hat. Lediglich beim Kaltstart als Diesel identifizierbar, legt sich das typische Nageln bereits nach wenigen Metern Fahrt. Danach ist nur mehr ein leises Rauschen, gemischt mit dem typischen Boxer-Bollern zu vernehmen. Im Leerlauf ist im Innenraum weder etwas zu hören, noch zu spüren.

Hintergrund dieser beinahe magisch anmutenden Ruhe ist zum einen der schwingungsarme Alublock des Motors und zum anderen die Bauweise als Boxer, bei dem sich die gegenläufigen Kolben einen idealen Masseausgleich bieten. Zusätzlich sorgen im Hintergrund komplizierte elektonische Regelungen für das letzte Quäntchen Laufruhe.

Dass sich das Aggregat nicht nur in Zurückhaltung üben kann, beweist der beherzte Tritt aufs Gaspedal: Nahezu verzögerungsfrei stürmt der Impreza los und durcheilt die 100 km/h bereits nach 8,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 205 km/h erreicht.

Die Drehfreude ist für einen Diesel unüblich gut, man sollte lediglich darauf achten, nicht in das Turboloch unter 1.800 U/min zu fallen – denn dort ist nämlich wirklich tote Hose. Das wiegt umso schwerer, da der Impreza wohl aus Spritspargründen über einen extrem lang ausgelegten fünften und sechsten Gang verfügt.

Wer also wirklich flott unterwegs sein will, muss kräftig im mäßig exakten Getriebe rühren.
Mit einem Testverbrauch von partikelgefilterten 6,7 Litern auf 100 km verfehlte der Subaru zwar die Werksangabe von 5,8 Litern - nur sehr gemäßigte Fahrer können solche Werte erreichen, die werden dann vermutlich auch auf das Sportpaket verzichten. Bleifußfahrer (und davon soll es unter den Subarufans einige geben) kommen dafür selten über die sieben Liter Marke. Bravo!

Eher auf der komfortablen Seite wurde das Fahrwerk abgestimmt. Mit leichter Seitenneigung aber dennoch äußerst sicher wirkend, durcheilt der Impreza auch forsch angegangene Kurven neutral bis in den Grenzbereich. Der Allradantrieb überzeugt durch seine Unauffälligkeit bei Trockenheit und die abolut überlegen Traktion unter widrigen Straßenverhältnissen.

Die Standard-Kraftverteilung von 50:50 erfreut in Zeiten von elektronisch gesteuerten Haldexkupplungen mit Fokus auf den Vorderradantrieb – sie macht den Impreza noch handlicher.

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