AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Citroen C3 1.6 16V VTi 120 Automatik – im Test

Fahren & Tanken

Das automatische Getriebe bringt vier Gänge mit, das ist mindestens um einen zu wenig. Der 1.560 ccm große Vierzylinder mit variabler Ventilsteuerung ist elastisch genug, hat aber mangels Hubraum kein berauschendes Drehmoment aus dem unteren Bereich heraus.

Das veranlasst die Schaltung zum recht rabiaten Zurückschalten, wenn Schubkraft benötigt wird. Die Schaltvorgänge an sich passieren sanft und kultiviert; aber vor allem der Sprung von 3 zurück auf 2 hört sich für mitfühlende Zeitgenossen (so wie z.B. uns) schmerzhaft an!

Das Geräuschniveau könnte man sportlich nennen, es wird beim Auf- und Abklettern über die Drehzahlleiter bisweilen störend. Auf der Autobahn ist die akustische Untermalung auf die Dauer lästig. Das ist umso betrüblicher, als die restliche Geräuschentwicklung sich wirklich in Grenzen hält; Windgeräusche bei höherem Tempo sind praktisch nicht vorhanden.

Es gibt auch einen Sportmodus, dessen Sinnhaftigkeit sich erst bei einem Ausflug in gebirgige Gegenden zeigt. Er dreht die Gänge höher (noch höher!) aus, damit muss man auf Steigungen bzw. Gefällen praktisch nie auf die manuelle Schaltebene gehen oder einen Gang blockieren. In der Ebene ist der Druck auf die Sport-Taste eigentlich unnötig.

Den Schnee-Modus, der die Automatik sanft zu Werke gehen lässt, konnten wir aufgrund schreiender Sommerhitze nicht ernsthaft ausprobieren. Wir gehen davon aus, dass er funktioniert! Die Auslegung des Fahrwerkes ist kommod, Citroen-Freunde der alten Schule werden die Bequemlichkeit des Fahrverhaltens zu schätzen wissen.

Das macht den C3 aber nicht zur wallenden Sänfte, sondern trägt zum bequemen Charakter des Autos bei. Außerdem will man den C3 auf diese Weise wohl vom sportlicheren DS3 absetzen. Als Kompromiss zwischen Straßenlage und Komfort funktioniert das recht gut.

Die eher defensive Ausrichtung des Fahrverhaltens wird von einer Tendenz zum Untersteuern verstärkt. In flott gefahrenen Kurven neigt sich die Karosserie spürbar nach außen; unser Testwagen zeigte an der Hinterachse eine gewisse Tendenz zum „Strampfen“.

Der knapp 1,2 Tonnen schwere Wagen bewegt sich aus dem Stand in 10,9 Sekunden auf Tempo 100; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei eingetragenen 190 km/h. In puncto Verbrauch haben wir wegen der Drehzahl-Anforderungen keine Wunderdinge erwartet; das Werk versprach uns einen Durchschnitt von 7 Litern Super auf 100 Kilometer. Wir bewegten uns rund um 8 Liter, für einen Kleinwagen nicht wirklich sparsam.

News aus anderen Motorline-Channels:

Citroen C3 1.6 16V VTi 120 Automatik – im Test

Weitere Artikel:

Visuelle Feinheiten für den Kompakt-Sportler

Hyundai i30 N Drive-N Limited Edition vorgestellt

Feine Schmiederäder, frische Lackierungsoptionen und ausnahmslos mit voller Hütte zu haben präsentiert sich die auf insgesamt 800 Stück limitierte Hyundai i30 N Drive-N Limited Edition.

550 PS, Handschaltung und streng limitiert

Das ist der Porsche 911 Sport Classic

Mit dieser auf 1.250 Stück limitierten Sonderserie mit extrabreiter Karrosserie vom Turbo, 550 PS Sechszylinder, Handschaltung, charmanter Lackierung und Entenpürzel-Spoiler will Porsche speziell dem 911 Carrera RS 2.7 aus 1972 Respekt zollen ...

Speziell für den europäischen Markt spendiert uns Toyota eine besonders leichte und puristische Version der Toyota Supra. Immer noch mit dem selben, großartigen Reihensechszylinder-Motor ausstaffiert, nun aber mit einer manuellen Sechsgangschaltung und diversen anderen Maßnahmen zur Gewichtsreduktion, verspricht sie für Puristen eine echte Offenbarung zu sein.

Vorschau: Ride The Hills – Sportwagen und Motorradtreffen

Premiere im Herzen der Buckligen Welt am 11.6.2022

Nach mittlerweile über zwei Jahren des fast durchgehenden Verzichts kündigt sich für den Sommer 2022 wieder eine Saison der Auto- und Motorrad-Veranstaltungen an. So auch in der buckligen Welt im NIederösterreichischen Kirchschlag, wo am 11. Juni das Event "Ride the Hills" ausgerichtet wird.

Teaser enthüllt Heck-Design

Mercedes GLC: Debüt am 1. Juni

Mercedes wird die nächste Generation des überaus erfolgreichen GLC am 1. Juni ab 17:00 Uhr unserer Zeit via Live-Stream vorstellen. Diese Ankündigung untermalten die Schwaben mit einem Teaser-Bild des Hecks, das ursprünglich recht wenig aussagekräftig war, nach ein bisschen Foto-Bearbeitung aber doch so einiges verrät.

Der Name ist Programm: „Competition, Sport, Leichtbau“

Das ist der neue BMW M4 CSL

Leichter, stärker, schneller und auf nur 1.000 Stück limitiert; das ist BMWs M GmbHs Geschenk an sich selbst zum 50-jährigen Bestehen, der BMW M4 CSL.