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Suzuki Alto 1,0 GLX deluxe -  im Test

Fahren & Tanken

He’s a soul man: Der 996 ccm große Dreizylinder verrichtet seine Arbeit mit kernigem Unterton. Er beherrscht aber durchaus auch die sanfte Tour, dies vor allem im Stadtverkehr und auf Freilandstraßen ohne stärkere Steigungen.

Dann lässt er sich auch regelrechtes Bummeln bei niedrigen Drehzahlen gefallen, das tut wiederum dem Schnittverbrauch gut. 90 Nm Drehmoment genügen für lockeres Mitschwimmen im Straßenverkehr, und das keinesfalls bei den Nachzüglern.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h; auch rund ums Autobahn-Limit (und unbestätigten Gerüchten zufolge auch darüber) kann man dabei das Tempo seiner Umgebung mitgehen, sofern sich keine Steigung in den Weg stellt.

Dann muss man bis zu zwei Gänge zurückhakeln, und es wird laut – allerdings dank des fünften Ganges nicht so laut wie in der Automatik-Version. Die Schaltung fühlt sich nicht unangenehm an.

Der zweifellos nicht im Hinblick auf Hetzjagden erdachte kleine Motor zeigt hier Nehmerqualitäten. Auf längeren Etappen mit hoher Belastung bleiben alle Temperaturen im grünen Bereich, als Autoquäler fühlt man sich nie. Dass Suzuki als Motorradhersteller etwas von drehzahlfesten Motoren versteht, hilft hier sicherlich.

Das Fahrwerk zeigt sich als recht erwachsen im Kaschieren von Fahrbahnunebenheiten (wer jetzt an die Südautobahn denkt, hat nicht unrecht), ein „Mitschwingen“ über Querfugen verkneift er sich größtenteils. Der subjektive Eindruck ist hier durchaus besser als erwartet. Das Verhalten in flott angegangenen Kurven: Neutral und gutmütig.

In der Stadt spielt der Alto seine kompakten Maße und seine Wendigkeit aus, dank Servolenkung verläuft der Auto-Alltag stressfrei. Etwas gewöhnungsbedürftig ist beim Einparken die dürftige Sicht nach schräg hinten, kleiner gewachsene PilotInnen finden das anfangs irritierend. Immerhin gibt es aber keine Überhänge, auf die man aufpassen müsste – die Ecken und Enden des Alto hat man rasch erfasst.

Mit einer Tankfüllung schafften wir Reichweiten um die 500 Kilometer, verbrauchsmäßig pendelten wir uns mit sanftem Gasfuß bei Werten um die 6,5 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer ein. Wer öfter im gestreckten Galopp unterwegs ist, notiert dann rasch auch Siebener-Werte.

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