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Micro Machine

Mit neuem Design und Namen geht’s in die nächste Runde. Der Toyota Verso-S nimmt es mit dem Microvansegment und Motorline auf.

Rainer.Behounek@motorline.cc

Toyota Yaris Verso. So hieß der Vorgänger. Klingt wie Honda Civic CRX oder Opel Astra Caravan. Damit der japanische Microvan zu noch mehr Eigenständigkeit gelangt hat Toyota nicht nur das Design, sondern auch den Namen entsprechend geändert.

Am Konzept hat sich freilich nichts geändert. 3,99 Meter ist er kurz, durch den überaus langen Radstand von fast 2,6 Metern merken die Insassen aber davon nicht viel. Den kleinstmöglichen Raum bestmöglich ausnutzen, das hat Toyota geschafft.

Die kurze Schnauze ist aufgeräumt. Keine übertrieben großen Lichter, keine 20 Sicken in der Motorhaube. Kanten sehr wohl, rund ist nach wie vor das Toyota-Logo, alles andere an der Front ist des Winkels Werk und nicht des Zirkels.

Das Profil wirkt am ersten Blick ungewöhnlich, ein kompaktes Kompaktauto mit Rädern an den äußersten Enden und einer nahezu gerade Dachlinie lässt erahnen, dass der Verso-S um den Innenraum herum gebaut wurde, was ein gutes Zeichen ist.

Das Heck ist unspektakulär, das grüne „S“ fällt allerdings schnell auf, warum es grün ist, wissen wir nicht.

Alles einsteigen!

Der Innenraum ist praktisch. Weder Staufächer noch Platz ist Mangelware im Verso-S. Die Sitze halten, was sie versprechen, nämlich die möglichen fünf Personen passgenau am Platz. Das Lenkrad lässt sich variabel verstellen und die Sicht nach außen ist übersichtlich und wird nicht durch einfallende Formen oder zu dicken Säulen behindert.

Außer bei Regen. Denn der Heckscheibenwischer befreit lediglich einen Teil der Heckscheibe von Wasser und Schmutz, ein Großteil – vom Fahrer aus mehr als die Hälfte – bleibt verunreinigt und wird auch nicht von den Düsen erwischt.

Im Innenraum gibt es dann doch das eine oder andere auffällige Detail. Die Materialien, die verwendet wurden, erzeugen eine recht harte Stimmung im Micro-Mini-Van. Während der Mitbewerb auf die Bedürfnisse einer kleinen Familie eingeht und den Wohlfühlgedanken groß schreibt, da baut Toyota auf Praktikabilität. Gummifußmatten in Fließbandoptik, Armaturen aus hartem, geriffeltem Plastik.

Stau- und Lehnmöglichkeiten

Der Beifahrer findet zwei praktische Staufächer vor sich, das obere ist jedoch nicht verschließbar. Es fällt beim Öffnen einfach runter und lehnt sich am Stauraum an. In der Active-Version hat der Beifahrer ein Fach unter seinem Sitz.

Der Fahrer findet eine kleine Lehne vor, die direkt am rechten Rand des Sitzes montiert ist. Sie lässt sich runter klappen und bietet die Möglichkeit, den Ellbogen und einen Teil des Unterarmes anzulehnen. Sie ist etwas zu hoch für den Redakteursgeschmack (1,76 m, kein Sitzzwerg), wodurch die Schulter nach oben gedrückt wird und eine geneigte Haltung entsteht.

Wie es um die Ausstattung des Japaners bestellt ist, wie sich der Verso-S fährt und was er kostet erfahren Sie auf Seite 2!

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