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Chilli con Cupra

Bei Seat kehrt die Rassigkeit zurück. Der kleine Ibiza wird groß gemacht, ach was, riesig! Wir haben den 180 PS-Pfeilgiftfrosch unter die Lupe genommen.

Rainer Behounek

Das mausgraue Understatement tut ihm gut. Man hätte es vielleicht mit mehr Ampelduellen zu tun, wenn der ehrgeizige Jungspund neben einem wüsste, womit er es da zu tun hätte. Dezente Farbe „fels-grau“, dezente Verkleidungen - der mittige Auspuff und der coole Heckdiffusor fallen auf aber sonst wirkt er wie ein nettes, dreitüriges Ibiza SportCoupé.

Das war’s auch schon mit nett, das „Cupra“ nach dem Ibiza steht für Leistung und Traktion und Kurvenhatzerei und Spaß ohne Ende. Der Seat Ibiza SC startet bei 60 PS, nun reicht die Messlatte dreimal so hoch bis 180 PS. Hoch liegen sie, die 180 Pferde. Bei 6.200 U/min stehen alle stramm, die 245 Nm liegen schon bei 2.000 U/min an und verweilen dort bis 4.500. Das alles aus einem 1,4-Liter-Benzindirekteinspritzer wohlgemerkt, für dieses Leistungsspektrum waren beim Vorgänger des jetzigen Ibiza Cupra noch 1,8 Liter notwendig.

Downsizing ist das Stichwort, kleine Motoren mit Turboaufladung kommen immer mehr in Mode, beim Ibiza Cupra merkt man, was alles machbar ist, dazu aber später.

Innen geht es im Cupra recht kompakt zu. Vorne ist ausreichend Platz, nicht zuviel, genau ideal. Die hinteren Sitze sind eher für Kurzstrecken ausgelegt.

Wo es nichts zu meckern gibt, ist bei der Ausstattung. Der Cupra ist bereits in der Basis recht üppig bestückt: Klimaanlage „Climatronic“, Sportsitze, Pedale in Alufassung, Lederlenkrad und – Schalthebel, Tempomat, LED-Tagfahrlicht, Bordcomputer und vieles mehr.

Der Ibiza Cupra hängt an einem extrem harmonischen und präzise schaltenden 7-Gang-DSG, das je nach Bedarf auch über Schaltwippen hinter dem Lenkrad bedient werden kann. So ruhig und unaufgeregt schalten wenige Doppelkupplungsgetriebe.

Mausgrau ist beim Seat Ibiza Cupra nur das Blech, mit ihm geht’s zu wie in einer Regenbogenfabrik. Lesen Sie mehr auf Seite 2.

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Seat Ibiza Cupra – im Test

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