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Klappt bestens

Um Platz für bis zu sieben Personen zu bieten, geht der Citroen C4 Picasso in die Verlängerung. Im Test: der ebenfalls neue Diesel BlueHDi 150.

Bernhard Reichel

Quadratisch, praktisch, gut - das klingt nach fadem Kastenwagen und löste wohl die SUV-Welle aus. Am Rande des Mainstream steht der Picasso von Citroen seit einem Jahrzehnt mit allen vier Rädern fest am Ufer. Auch mit der neuesten Version steht kein langweiliges Auto vor der Tür.

Vor allem die Idee, das Tagfahrlicht als optische Hauptleuchten zu integrieren, könnte zum Trend werden und neue Wege im Design eröffnen. Jeep ist bereits auf ähnlichem Pfad mit dem Cherokee unterwegs.

Geschickt abgedunkelt und nicht von der Emblemverlängerung umrahmt, versteckt sich das eigentliche Abblendlicht darunter. Hinten fallen die markante Heckleuchten im Pacman-Stil auf, vor allem die Leuchtgrafik nachts.

Der Grand Picasso ist auf Raumtiefe ausgelegt, was ihn von der Gugelhupf-Form des kleinen Picasso befreit. Mit 4,6 Meter ist er beinahe 20 Zentimeter länger als ein VW Touran. Der lange Radstand erfreut vor allem die Fahrgäste in zweiter Reihe. Wichtigstes Merkmal sind jedoch die zwei Zusatzplätze auf der Hinterachse. Diese ist gut für Kinder und kleinwüchsige Erwachsene geeignet.

Der Grand Picasso ist natürlich auch dann eine Überlegung wert, wenn gern zu fünft mit Gepäck verreist wird. Üppige 645 Liter passen hinein. Die zweite Reihe umgelegt, eröffnen 1.843 Liter Laderaum.

Neu im Angebot ist der Zweiliter-Diesel mit 150 PS. Der erfüllt die sehr strenge Abgasnorm Euro 6 dank Abgas-Nachbehandlung mittels Harnstoff-Einspritzung. Deren Tank von 17 Liter sollte für 20.000 Kilometer reichen ehe nachgefüllt werden muss.

Laut Werk verbraucht er im Durchschnitt 4,5 Liter Diesel, was einem CO2-Ausstoß von 110 g/km entspricht. Aktuell erfüllt im Picasso-Angebot nur der BlueHDi 150 Euro 6.

Großzügige Glasflächen und ein Panoramadach verstärken den freundlichen Eindruck. Die verblüffend weit nach hinten reichende Windschutzscheibe erlaubt selbst in Pole Position ungetrübten Blick auf die Startampel. Vorbildlich auch die Sicht durch die zarten A-Säulen. Ein zusätzlicher Innenspiegel behält den Nachwuchs im Blick.

Der Anzeigen-Kasten in der Mitte verbessert des Fahrers Sicht nach unten zusätzlich. Das Ablesen des digital angezeigten Tempos geht ablenkungsfreier als befürchtet. Allerdings trifft das nicht auf die Bedienung selbst zu.

Zu viele Funktion wollen vom Touchscreen oder vom prall gefüllten Lenkrad bedient werden. Auch die Klimaregelung versteckt sich in einem Untermenü, darauf wäre der große Meister Picasso nie gekommen. Immerhin: Die Verarbeitung ist makellos.

Macht der Grand C4 Picasso auch beim Fahren einen positiven Eindruck? Wieviel er tatsächlich verbraucht und was er kostet, lesen Sie auf Seite 2.

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Citroen Grand C4 Picasso BlueHDi 150 - im Test

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