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Gerader Weg

Das Facelift brachte für den Skoda Superb neben Detailverbesserungen ein cooleres Design an Front und Heck. Wir testen den 105-PS-TDI.

Georg Koman

Skoda-Fahrer sind für gewöhnlich geradlinige Typen, Schnickschnack aller Art liegt ihnen nicht. Das gilt für in ihren Augen entbehrlichen Luxus ebenso wie für ein überfrachtetes Design mit Unmengen an Sicken, Kanten, Schwellungen, Rundungen und sonstigem Firlefanz.

Hochwertige Materialien sind dabei durchaus erwünscht. Allerdings nicht als Selbstzweck, sondern weil sie Haltbarkeit versprechen. Und das Design sollte Coolness ausstrahlen. Musterbeispiele dafür sind die neuen Modelle Octavia und Rapid.

Der Superb hatte dagegen noch einen winzig kleinen Hang zum Barock. Damit ist jetzt Schluss: Gerade Linien, die die Breite betonen und ihn satt auf der Straße stehen lassen.

Für das aktuelle Skoda-Design steht auch die neue Grill-Geometrie an der Front, das Pfeil-Logo in Chrom und Schwarz sowie die weniger geschwungenen Frontscheinwerfer, die es nun auch als Bi-Xenon-Leuchten mit integriertem LED-Tagfahrlicht gibt.

Hinten ist die Limousine am trapezförmigen Einzug unterhalb der Heckklappe – Skoda nennt das „kristallines Design“ – und den C-förmig gestaltetenen Rückleuchten in LED-Optik zu erkennen.

Das Interieur wurde dagegen nicht angetastet, Materialien und Verarbeitung sind nach wie vor angesichts der moderaten Preise vom Feinsten.

Ebenfalls unverändert blieb das Ladevolumen, das mit 595 bis 1.700 Liter sowieso am obersten Ende der Möglichkeiten einer Limousine liegt. 4,83 Meter Außenlänge sind natürlich aus dem Vollen geschnitzt, doch im Gegensatz zu vielen Konkurrenten schöpft der Superb jeden Zentimeter für Passagiere und Gepäck aus.

Neben sehr kommoden Platzverhältnissen vorne ist allein schon der Blick auf den Fond-Beinraum ein echtes Erlebnis. Menschen jeder Größe können hier hintereinander Platz nehmen, normal Gewachsene sogar die Beine übereinander schlagen.

Alles über Fahrverhalten, Verbrauch und natürlich den Preis des Skoda Superb 1,6 TDI lesen Sie auf Seite 2.

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