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Mazda CX-5 Diesel im Test

Das Diesel-SUV am Zenith

Im Mazda CX-5 brachten die Japaner das Phänomen SUV zu einer Hochblüte, die mit dem jüngsten Facelift nochmal schöner wird.

Bernhard Katzinger

Um das SUV herrscht wüstes Gerangel. - Einerseits in den Verkaufsräumen. Andererseits in der öffentlichen Debatte, wo die Krakeelerei um die "City-Panzer und Klimakiller" nicht abreißt.

Entspanntes Kilometerfressen
Warum das so ist, darauf kann der Mazda CX-5 die Antwort liefern: Der große Japaner macht einfach so viel richtig, dass man gar nicht anders kann, als ihm den Erfolg zu gönnen. Da wäre einmal das Cockpit, bei deren Konzipierung Mazda einen Spagat schafft wie kaum ein anderer Hersteller, nämlich den zwischen analog und digital. Der Pilot braucht durch keine Bildschirmmenüs zu tapsen, dennoch ist sein Arbeitsplatz keineswegs überfrachtet. In Sachen Motorisierung ist man direkt versucht, dem Selbstzünder die eine oder andere Träne nachzuweinen. Dieser geht eher bärig als quirlig, aber immer mit der Gelassenheit aus 2,2 Liter Hubraum zu Werke.

Nichts für schwache Blasen
Nicht einmal das klassische Innenstadt-Dilemma kann das Einsatzspektrum merkbar einschränken: Der Vierkant pirscht sich manierlich hinunter in enge, verwinkelte Tiefgaragen und ist auch bei der Parkplatzsuche an der Oberfläche nicht wählerisch. Was gibt's zu bekritteln? Die Übersicht nach hinten könnte besser sein und beim Verbrauch könnte der CX-5 in der Tat mehr Rücksicht nehmen auf die schmelzenden Gletscher. Verbrieft sind 6,6 Liter, der Testwagen genehmigte sich eher acht Liter.

Technische Daten:
Mazda CX-5 CD 184 Homura Plus
Hubraum | Zylinder:
2.191 cm3 | 4
Leistung 184 PS (135 kW)
Drehmoment 445 Nm
0–100 km/h | Vmax 9,6 s | 208 km/h
Getriebe | Antrieb 6-Gang aut. | Allrad
Ø-Verbrauch | CO2 6,6 l D | 173 g/km (EU6d)
Kofferraum | Zuladung 510–1.826 l | 428 kg
Basispreis | NoVA 51.190 € (inkl.) | k.A.

Das gefällt uns: die Souveränität des Reisens
Das vermissen wir: Versöhnung mit E-Antrieb
Die Alternativen: VW Tiguan, Kia Sorento

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