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Ennstal-Classic 2013

Jahrhundertwetter bei der Ennstal-Classic

Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Ennstal-Classic mit der ergwertung Stoderzinken eingeläutet – gewonnen hat das Schweizer Duo Weidmann/Bloss mit zwölf Hundertstelsekunden Abweichung von der Sollzeit.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Ennstal-Classic/Martin Huber

Die 21. Ausgabe der Ennstal-Classic wurde, nach dem Start in Gröbming (Foto), traditionsgemäß mit der Bergwertung Stoderzinken eingeläutet. Auf der 8,4 Kilometer langen Bergstraße mussten die 189 gestarteten Teams der Ennstal-Classic in zwei Läufen eine Sollzeit erreichen.

Ein Novum war dabei das „Kaiserwetter“. Veranstalter Helmut Zwickl geriet ins Schwärmen: „So schön war das Wetter in den letzten 20 Jahren nicht – wir hatten einen sensationellen Panoramablick auf das Ennstal und darüber hinaus, er reichte bis weit in die Hohen Tauern.“

Einziger Wermutstropfen: Die hohen Temperaturen sorgten dafür, dass zwei Autos abgeschleppt werden mussten. Ein Puch rutschte zudem aus einer der Haarnadelkurven, doch dabei entstand lediglich ein leichter Blechschaden.

Gewonnen haben die Bergwertung Stoderzinken Georg Weidmann und Curt Bloss auf einem Bentley 4 ½ aus dem Jahr 1927 – das Schweizer Duo konnte die beiden Wertungsläufe mit einer Abweichung von zwölf Hundertstelsekunden absolvieren.

13 Hundertstelsekunden Abweichung erreichten die zweitplatzierten Ungarn Tamas Pasztor und Eva Bata auf ihrem Fiat 2300s Abarth aus dem Jahr 1964. Platz drei belegt das österreichische Duo Werner Fessl/Wolfgang Artacker (Fiat Abarth 124 Rallye Gruppe 4, Bj. 1972) mit 14 Hundertstelsekunden Abweichung.

Im Anschluss an die Bergwertung Stoderzinken wurde der Prolog in Angriff genommen, er führt die Teilnehmer über den Sölkpass zum Red Bull Ring, am Nachmittag werden Bad Mitterndorf, Hallstatt und am Abend schließlich das Ziel in Schladming erreicht.

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