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Int. Bergpreis Roßfeld

Roßfeld wird zum Pikes Peak

Walter Röhrl wird Ende September beim Int. Edelweiß Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden starten. Im Audi Sport Quattro S1 "Pikes Peak".

Die Sensation ist perfekt: Walter Röhrl, zweifacher Rallye-Weltmeister und Porsche-Werksrepräsentant, wird Ende September beim „Internationalen Edelweiß Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden“ an den Start gehen.

Nicht mit irgendeinem Auto, sondern mit dem legendären Audi Sport Quattro S1, mit dem er 1987 das berühmte Bergrennen „Pikes Peak“ im US-Bundesstaat Colorado mit neuer Rekordzeit gewonnen hat.

„Ich freue mich ganz besonders, dass wir den Zuschauern am Roßfeld dieses Highlight präsentieren können“, so Veranstalter Joachim Althammer. „Schon die Tatsache, dass Walter unserer Veranstaltung als offizieller Botschafter vorsteht, ist eine große Auszeichnung. Dass er nun auch selbst teilnehmen wird – und dann auch noch mit dem originalen Pikes-Peak-Audi, ist eine echte Sensation, die hoffentlich viele Zuschauer aufs Roßfeld locken wird.“

Jubiläum mit Verzögerung

Im Vorjahr hatten Audi und Walter Röhrl mit der Ankündigung, rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum seines großen Triumphes von 1987 mit dem Audi Sport Quattro beim Pikes Peak ein Comeback zu feiern, für weltweites Aufsehen gesorgt. Nach mehrmaliger Verschiebung des Rennens aufgrund schwerer Waldbrände in Colorado hat Walter Röhrl seine Teilnahme schließlich abgesagt.

Beim „Internationalen Edelweiß Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden“ erhält der „Rallye-Fahrer des Jahrhunderts“ nun die Gelegenheit, mit jenem Auto die sechs Kilometer lange Strecke auf der Roßfeldstraße zu fahren, über das er einst sagte: „Im Prinzip bist du bei dem Auto mit dem Denken schon zu langsam.“

Das „Race to the Clouds“ auf Bayerisch

Am absoluten Zenit seiner Karriere als Rallye-Pilot hatte Walter Röhrl im Jahr 1987 das härteste und gefährlichste Bergrennen der Welt, das „Race to the Clouds“ auf den Pikes Peak im US-Bundesstaat Colorado mit neuer Rekordzeit gewonnen. Mit der letzten Evolutionsstufe des Audi Sport Quattro „Pikes Peak“ schaffte er die 19,99 Kilometer lange Strecke bis auf 4.301 Meter Seehöhe in einer neuen Fabelzeit von 10:47 Minuten – und blieb damit als erster Mensch unter der 11-Minuten-Marke.

Noch heute beschreibt Röhrls das damalige Rennen als „absoluten Meilenstein“ in seiner Karriere und als „20 Kilometer Lebensgefahr“. Wenngleich es Ende September am Roßfeld um den guten Zweck und nicht um Topspeed und Rekorde gehen wird, nehmen sich die Daten des Audi Sport Quattro S1 „Pikes Peak“ selbst nach 26 Jahren beeindruckend aus: Mit 598 Turbo-PS benötigt der Über-Audi gerade einmal 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

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