CLASSIC

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Planai-Classic 2013

Pius Weckerle feiert weiteren Triumph

Pius Weckerle, der Sieger der Planai-Classic 2011 konnte mit Navigator Othmar Schlager erneut triumphieren. Eine neue Streckenführung wurde von den Teams begeistert aufgenommen.

Michael Noir Trawniczek & Michael Hintermáyer
Foto: Martin Huber

Im neuen Gewand präsentierte sich die 17. Planai-Classic in der wunderbaren Planai-Dachstein-Region. Einige neue Sonderprüfungen wie jene auf dem Flugplatz Niederöblarn am Sonntagmorgen wurden hinzugefügt - die Teilnehmer, von Rudi „Seyffenstein“ Roubinek über Rauno Aaltonen bis hin zu Christian Clerici zeigten sich unisono begeistert. Tenor: „Jetzt wird noch mehr gefahren, die Veranstalter haben ein Schäuferl nachgelegt.“

Zugelegt hat auch Pius Weckerle, der nach seinem Sieg bei der Planai-Classic 2011 gemeinsam mit Navigator Othmar Schlager heuer von Beginn an dominierte. Auf einem Porsche 912 aus dem Jahr 1965 konnten die beiden Österreicher ihre Führung auch auf der Planai-Bergstraße weiter ausbauen und am Ende mit 1,003 Sekunden Abweichung einen klaren Sieg feiern.

Weckerle konnte seinen Sieg in vollen Zügen genießen: „Durch die neuen Prüfungen war es interessanter, die Strecken waren sehr abwechslungsreich. Das Wetter hat seinen Teil dazu beigetragen.“

Mit 1600 Punkten (entspricht 1,6 Sekunden Abweichung) belegten Michael Haberl und Theresa Moser, ebenfalls auf einem Porsche unterwegs (911, Bj. 1965), den zweiten Platz. Haberl erklärte: „Trotz des miserablen Wetters war es ein echtes Erlebnis.“

Auf dem dritten Platz landeten der finnische „Rallye-Professor“ Rauno Aaltonen und sein österreichischer Navigator Helmut Artacker. Der frühere Rallye-Europameister gab zu Protokoll: „Es war okay. Im Ennstal gibt es nicht so viele Straßen. Das war meine zwölfte Planai-Classic, aber die Streckenführung war die beste bis jetzt. Es war sehr selektiv und hat Spaß gemacht.“

Knapp aber doch wurden Karsten Wohlenberg und Mike Höll von Aaltonen auf Platz vier verwiesen, was die deutschen Mercedes-Piloten jedoch locker nahmen. „Platz vier ist auch in Ordnung. Auch wenn es regnete, konnten wir in den Bergregionen auf Schnee und Eis fahren, das ist das Schöne an der Planai-Classic, ich bin 2014 sicher wieder dabei“, versprach Wohlenberg.

Ein Wiedersehen versprach auch TV-Star Christian Clerici, der für seine erste Planai-Classic extra aus Spanien anflog, wo er im Winter jeweils für zwei Monate eine Auszeit nimmt. Clerici zu seinem 21. Platz: „Diese Platzierung untermauert mein Lebensprinzip – nämlich, dass ich schon sehr viel Glück in meinem Leben hatte. Ich werde auf jeden Fall öfter zur Planai-Classic kommen.“

Das verspricht auch Rudi „Seyffenstein“ Roubinek, auch wenn er seine durchaus ernsthaften Ambitionen schon früh wegen einer abgerissenen Tachowelle begraben musste. In Anspielung auf seine kommenden Auftritte in der ORF-Show „Dancing Stars“ lachte er: „So habe ich halt unseren Boliden über die Planai-Bergstraße hinauf tanzen lassen. Eine gute Einstimmung auf die nahe Zukunft.“

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