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BMW feiert 25. Geburtstag des 8er-Coupés

Luxuskörper

Der Sitzkomfort eines Luxus-Coupés verband sich beim BMW 8er mit den Fahrleistungen eines Sportwagens. Nun wird die elegante Straßen-Rakete 25.

mid/wal

Der auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) des Jahres 1989 in Frankfurt präsentierte BMW 850i galt als Demonstration der Entwicklungskompetenz des Münchner Herstellers.

Schon das Äußere war ein Blickfang: Beim Betrachten der keilförmigen Karosserie fiel vor allem die lange und flache Motorhaube mit den darin versenkbaren Scheinwerfern auf, ebenso die fließende Linienführung und der Verzicht auf die B-Säule. Solches Design wirkte Ende der 80er Jahre ausgesprochen modern.

Der 850i war nach der zwei Jahre zuvor eingeführten Luxuslimousine BMW 750i das zweite deutsche Automobil der Nachkriegszeit, das von einem Zwölfzylinder-Motor angetrieben wurde. Mercedes folgte mit dem 600 SE erst 1991, Audi gar erst 2001 mit dem A8 6,0 W12.

Das 5,0 Liter große BMW-Triebwerk mobilisierte 300 PS sowie ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern und beschleunigte den 1.790 Kilogramm schweren Viersitzer in 6,8 Sekunden von null auf 100 km/h.

Da wäre mehr gegangen, hätte man den Motor nicht im Hinblick auf die USA auf Normalbenzin-Verträglichkeit ausgelegt. 1992 folgte mit dem 850CSi aber eine zusätzliche 380-PS-Version des V12. 1993 wurde die Baureihe durch den 286 PS starken V8 im 840Ci abgerundet.

Bis 1999 wurden 30.621 Exemplare gebaut. Mehr als zwei Drittel aller produzierten Coupés waren Zwölfzylinder-Modelle, nur jedes sechste Fahrzeug wurde mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgeliefert, das sogar für den Zwölfzylinder erhältlich war.

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