Classic

Inhalt

Maserati: Ikonen-Schau in Padua Maserati

Alter Glanz

Maserati zeigt seine Renn- und Straßen-Legenden auf einer der größten Oldtimer- und Motorrad-Schauen: der "Auto e Moto D'Epoca" in Padua.

mid/wal

Maserati hat seine Wurzeln im Motorsport. Darum sind die ältesten Maseratis Boliden für die Rennstrecke. Doch im Verlaufe des 20. Jahrhunderts prangt der markante Dreizack auf Sportwagen, die auf öffentlichen Straßen zugelassen sind.

Jetzt präsentiert Maserati drei Auto-Legenden von anno dazumal auf einer der größten Oldtimer- und Motorrad-Schauen Europas: der "Auto e Moto D'Epoca" im norditalienischen Padua.

Vor genau 70 Jahren schlug die Geburtsstunde für den Maserati A6 1500 (rechts im Bild oben) . Das 1947 vorgestellte Modell ist der erste Straßenwagen der Marke. Seine von dem italienischen Design-Studio Pininfarina entworfene Karosserie folgte schon damals dem Gran-Turismo-Prinzip. Zudem hatten die Kunden bereits die Möglichkeit, ihr Fahrzeug zu individualisieren. Was damals "Extra Lusso" hieß, würde vermutlich heute nur wenig Aufsehen erregen. Extra-Luxus beinhaltete zum Beispiel einen moderneren Kühlergrill und größere Seitenscheiben.

Ab den 50er Jahren kam mehr Schwung in Design und Technik: 1954 brachte Maserati den A6G-54 (Bild links) auf den Markt. Er zählte zu seiner Zeit zu den Hochleistungssportwagen und war gleichermaßen auf öffentlichen Straßen wie auf Rennstrecken zu Hause - ebenfalls ein Ansatz der frühen Gran-Turismo-Fahrzeuge.

Das ausgestellte Exemplar trägt eine seltene Karosserie von Allemano, einem berühmten Karosseriebauer aus Turin, der aber schon Mitte der 1960er-Jahre wieder vom Markt verschwand.

Auch von Allemano gestaltet ist der ausgestellte Maserati 5000 GT (Bild links) - ein exklusiver Gran Turismo, mit dem 1959 zum ersten Mal in der Geschichte von Maserati ein Straßenwagen mit einem V8-Motor ausgerüstet wurde. Von dem Luxussportwagen entstanden gerade einmal 34 Exemplare. Und die Liste der Designer, die Exemplare des 5000 GT gestalteten, liest sich wie das "Who is Who": Neben Allemano waren noch Touring, Pininfarina, Monterosa, Michelotti, Bertone, Ghia und Frua beteiligt.

Auch Zweiradliebhaber kommen auf dem Maserati Messestand von Padua auf ihre Kosten. So ist ein Exemplar aus der limitierten Fahrradkollektion von Maserati zu sehen, die von Montante Cicli gestaltet wurde. Das Design der Räder nimmt Anleihen an berühmten Maserati Klassikern wie 250 S, 450 S, 3500 GT und dem ersten Ghibli. Apropos: Flankiert wird der Messeauftritt von einem Ghibli GranSport, der erst vor wenigen Wochen seine Weltpremiere auf der IAA feierte. So schließt sich bei der Schau der Maserati-Kreis zwischen Tradition und Moderne. mid/wal

Drucken

Roadtrip ins Miataland Reportage: Spurensuche im Mazda MX-5

Wo Miataland draufsteht, steckt die Liebe zum Mazda MX-5 im Detail: Das beweist die außergewöhnliche Sammlung mit derzeit 40 Roadstern.

Kein Name ist Programm Harley-Davidson FXDR 114 - erster Test

Die neueste Harley-Davidson heißt FXDR 114 - was mehr ist als der Verzicht auf einen martialisch-coolen Namen. Es ist der Beginn einer neuen Ära.

Feinschliff fürs Schiff Kia Sorento 2.2 CRDi AWD GT-Line - im Test

Nach drei Jahren erhielt Kias SUV-Flaggschiff Sorento ein Facelift. Wir testen den großen Koreaner mit 200 PS starkem Diesel und sportlicher "GT-Line".

DRM: Drei-Städte-Rallye Griebel holt Deutsche Rallye Meiserschaft

Peugeot sichert sich nach 1986 wieder DRM-Titel und Dominik Dinkel gewinnt im Skoda Fabia R5 das Saisonfinale bei der ADAC 3-Städte-Rallye.