CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Flashback Garage startet Crowdfunding
Johannes Richter

Elektrische Oldtimer bald aus Wien

Emotionen von damals ohne die Emissionen von heute – so lautet das Motto der Flashback Garage, die Oldtimer mit Elektromotor und Batterie versorgt. Für den ersten Schritt werden noch Interessenten gesucht, die sich per Crowdfunding beteiligen. Da reicht sogar der Kauf eines hochwertigen T-Shirts. Vielleicht als Geschenk!

Mag. Severin Karl

Das erste Projektauto macht schon einmal Lust auf mehr: "flashback one" ist ein weinroter Triumpf Spitfire (1971), der derzeit schon längst nicht mehr aussieht, wie auf dem Foto. Johannes Richter, Gründer der Flashback Garage, ist bereits beim Zerlegen und freut sich auf die Zukunft, wenn der historische Brite wieder über Österreichs Straßen rollt. Allerdings ohne Verbrenner an Bord und entsprechend ohne Abgase. Zukunftsfit elekrifiziert also.

Von Anfang an mit dabei sein: Mit Merchandising, auf Social Media …

"Emotionen von damals ohne die Emissionen von heute" lautet das Motto des Wiener Unternehmens, das gerade eine Crowdfunding-Kamapgne gestartet hat. "Ich bin überzeugt, dass diese neue Art und Weise der Fortbewegung unsere Zukunft ist. Dafür bin ich all in gegangen und biete mit meiner Plattform die Möglichkeit, selbst Teil der Geschichte zu werden", sagt Richter, der unter anderem Anteile am Unternehmen für Interessenten zur Verfügung stellt. Mitmachen und unterstützen ist aber noch einfacher, wenn man den Online-Shop der Flashback Garage besucht: Das Retro-Logo des Tüftlers, Umweltschützers und selbsternannten Autofreaks prangt dort auf T-Shirts, Cardigans, Hoodies oder Shopping Bags. Auch ein Sticker-Set steht bereit, um den Gedanken der Oldtimer-Elektrifizierung zu verbreiten. Für jede Preisklasse also auch als nettes Geschenk oder Mitbringsel geeignet.

Raus mit allem, was stinkt und lärmt

Mitverfolgen kann man den Prozess, bei dem alles was stinkt, lärmt und ölt ausgebaut wird, auf Social Media (Flashback Garage auf Facebook, Flashback Garage auf TikTok) inklusive Zusammenfassung auf YouTube. Das erste Video der Flashback Garage widmet sich dem Crowdfunding. Richter erzählt dort: "Wer kennt und liebt sie nicht? Die Klassiker, die Fahrzeuge mit denen wir aufgewachsen sind, weil sie unsere Eltern oder Großeltern schon fuhren. Die Fahrzeuge, denen wir schon immer mit offenem Mund hinterhergeschaut haben. Und Autos von denen wir immer schon geträumt haben." Nachdem diese Autos aber für Pannen und Defekte anfällig seien sowie "Dinosauriersaft" verbrennen würden, möchte Richter die vielen, anfälligen Teile durch wenige elektrische Komponenten ersetzen. "Das Auto hat ein zweites Leben bekommen und darf weiterhin die Straßen mit seiner tollen Optik beglücken", sieht er als einen Vorteil und den Wegfall von problematischen Elementen als weiteren. Guten Gewissens soll ein Oldtimer so auch als Daily Driver funktionieren.

Auf TikTok werden schon die ersten Fragerunden abgehandelt. Spannend!

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ein Zwerg auf der Suche nach Identität? Streng genommen hatte der Rascal sogar viele, dazu mehrere Familiennamen und je nach Marke unterschiedliche Produktionsstandorte mit wilden Zuordnungen.

Kleiner Bruder, das Luder

Helden auf Rädern: Renault 6

Plattformübergreifende Entwicklungen waren schon in Mode, bevor sie wirklich in Mode kamen. Im Falle des Renault 6, brachte das Gleichteileprinzip aber fast mehr Nach- als Vorteile mit sich.

Zwischen Kaiserwetter und Temperatursturz

Flachgau-Höllental Spring Classic 2025

Leider hatten sich nur 25 Teilnehmer zu dieser tollen Rallye am 4. und 5. April 2025 angemeldet. Ich kann allen Nicht-Teilnehmern nur sagen: Ihr habt was versäumt.

Schon jetzt sind mehr als 100 Anmeldungen für die 28. Ausgabe der ARBÖ Classic (5. & 6. Juni) in der Admonter Gesäuse Region eingelangt - im September steigt dann die Austrian Rallye Legends.

Gutes Rezept, falscher Zeitpunkt

Helden auf Rädern: MG ZS 180

Als praktisch alles schon verloren war, lieferte MG Rover ein Paradebeispiel für cleveres Engineering. Vor allem, weil der ZS ursprünglich der Unsportlichste der Modellpalette war.

Selten lag die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn so nahe beinander wie beim Fiat Multipla. Da passt es nur gut, dass ihm sogar ein Leben nach dem Tod vergönnt war. In China. Als Elektroauto.