ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
China hat Aufholbedarf bei Assistenten
ÖAMTC

Asiatische E-Autos im Crashtest

Fünf Sterne für den Lexus RZ, den Seal und den Dolphin von BYD sowie für den XPeng P7. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nie, wir sagen, was der Mobilitätsclub ÖAMTC an den Probanden kritisiert.

Mag. Severin Karl

Vier aktuelle Fahrzeuge aus Japan bzw. China machten bei den jüngsten Crashtests Bekanntschaft mit den unerbittlichen Barrieren. Klingt grausam, dient aber der Sicherheit. Nur so können Schwachstellen erkannt und verbessert werden. In erster Instanz dienen die Tests des ÖAMTC und seiner Partner aber als Empfehlung vor einer Kaufentscheidung.

Keine Angst in diesen Fahrzeugen

Nachdem Lexus RZ, BYD Dolphin, BYD Seal und XPeng P7 ihre Leben als schöne Neuwagen ausgehaucht haben, gibt es als erstes Fazit "Fahrzeuge aus Fernost überzeugen einmal mehr" – so die erste Unterüberschrift in der Aussendung des ÖAMTC. Alle Modelle konnten das Topergebnis von fünf Sternen erreichen. "In jedem der getesteten Autos sitzen Erwachsene und Kinder demnach sehr sicher", meint Max Lang, ÖAMTC-Experte für Fahrzeugsicherheit. "Und auch bei der Sicherheit für vulnerable Verkehrsteilnehmer:innen waren die Resultate durchwegs zufrieden stellend." Natürlich gibt es auch Kritik, denn kein Fahrzeug kann zu 100 Prozent sicher sein. Hier sind es vor allem die zu harten A-Säulen und auch die unteren Bereiche der Windschutzscheiben. Großes Risiko für jene, die außerhalb des Autos in einen Unfall verwickelt sind! Also Fußgänger und Fahradfahrer.

Wie sieht es mit den Sicherheitsassistenten aus? Hier hat Japan die Nase vorn, China kann noch aufholen. "Was jedoch alle der getesteten Fahrzeuge eint, ist eine augenscheinliche Schwäche bei den Müdigkeits- beziehungsweise Insassenzustandserkennungs-Assistenten", so Lang. "Diese funktionieren noch nicht so zuverlässig wie sie eigentlich sollten."

Der Vergleich mit europäischen Modellen hält

Vorbei die Zeiten, als chinesische Autos noch vor dem Marktstart derart zerschellten, dass an einen Import gar nicht mehr gedacht wurde, wir erinnern uns an den Jiangling Landwind des Jahres 2005. Wenn es um aktuelle Ware geht, lautet das abschließende Resümee von Lang: "Die Ergebnisse des aktuellen Tests machen deutlich, dass sie diesen Vergleich nicht scheuen müssen und in puncto Sicherheit mit vergleichbaren europäischen oder amerikanischen Modellen mithalten können.“

Unser Aufmacherbild oben ist der Lexus RZ, unten seht ihr den BYD Dolphin.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Schnellladestationen für Autobahnraststätten

Fastned baut Deutschlandnetz weiter aus

An 34 bislang unbewirtschafteten Autobahnraststätten in Deutschland wird Fastned künftig Schnellladestationen errichten. Bis 2030 will das Unternehmen 1.000 Schnellladestationen europaweit ans Netz gebracht haben.

Elektro-SUV beginnt nun bei 56.400 Euro

Deutlich günstiger: Subaru Solterra

Die japanische Allradmarke erleichtert ihren Kunden den Einstieg in die Elektromobilität: Das erste E-Auto mit dem Sternenlogo kostet nun ab 56.400 Euro, auch das Topmodell kommt preisgesenkt.

Der Polestar 2 bekommt Verstärkung

Offizieller Start des Polestar 4

Bisher war Polestar mit nur einem Modell auf dem Markt vertreten. Zum gut etablierten Polestar 2 kommt im August 2024 der Polestar 4, online hat der Verkauf nun gestartet: Der Long Range Single Motor macht um 57.590 Euro den Anfang.

Letzte Tests für den kleinen Alpine-Sportler

Alpine A290 braucht länger als der Renault R5

Die zivile Version mit dem Renault-Rhombus kommt früher auf den Markt als das Pendant der Sportmarke Alpine. Der A290 wird noch ausgiebig auf seine Performance getestet. Gut so!

Polestar 2 MJ 2024: LRSM im Test

Den lässt der Winter kalt – Polestar 2

Weit über 500 Kilometer Reichweite gehen sich mit dem Long Range Single Motor auch bei niedrigen Temperaturen und regelmäßigen Autobahnetappen locker aus. Doch es gibt auch Kritik am Sino-Schweden.

SQ8 Sportback e-tron beim Wiener Eistraum zu sehen

VIDEO: Eisiger Audi durch Hollywood-Technologie

Bis zum 3. März 2024 sorgen die vier Ringe für eine Attraktion für Autofans beim Eislaufen auf dem Rathausplatz in Wien: Mit speziellen Screens wird das vollelektrische SUV-Coupé cool inszeniert. MIT VIDEO