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VW und Mercedes mit Blaulicht retten Leben
Berufsrettung Wien

E-Notarztwagen in Wien unterwegs

Selbst produzierter Strom aus einer Photovoltaikanlage wird die beiden vollelektrischen Fahrzeuge der Wiener Berufsrettung für ihre Einsätze fit machen.

Mag. Severin Karl

In und um Wien werden sie im Einsatz sein: Der Mercedes eVito und der Volkswagen ID. Buzz, die heute in der Bundeshauptstadt vorgestellt wurden. Für die neuen elektrischen Einsatzfahrzeuge wird eine Reichweite von maximal 455 Kilometer bis zur nächsten Aufladung angegeben. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, mit dem Wiens Klimaziele unterstrichen werden sollen. Die Photovoltaik-Anlage der Rettungsstation lädt die ungewöhnlichen Dienstautos.

Eigene Werkstatt: HV-Schulung bereits absolviert

Dr. Rainer Gottwald, Leiter der Berufsrettung Wien, führt aus: “Als einzige Berufsrettung werden wir auch beim Thema E-Mobilität unserer Vorbildfunktion gerecht und schreiten in eine nachhaltigere Zukunft. Es geht hier nicht nur um die beste Gesundheit der PatientInnen, sondern auch um die unserer Umwelt. Durch die gewissenhafte Arbeit der MitarbeiterInnen konnte das einstige Zukunftsthema praxisfit gemacht werden und zeigt: E-Mobilität und die beste präklinische Versorgung müssen kein Widerspruch sein.”

Beim Mercedes eVito handelt es sich um ein Elektro-Notarzt-Einsatz-Fahrzeug (NEF), das erste vollelektrische NEF in Wien. Der ID. Buzz im Fuhrpark der Berufsrettung ist für die Einsatzleitung der Sonder-Einsatz-Gruppe gedacht. Mit ihm wird das Geschehen an einem Einsatzort koordiniert.

Nach einer Evaluierungsphase soll geklärt werden, ob die Elektromobilität auf weitere Bereiche des Rettungsdienstes ausgeweitet werden kann. Die Mitarbeiter der hauseigenen Werkstatt sind auf jeden Fall bereits geschult (Hochvolt-Ausbildung), um auch die BEV im Bedarfsfall angreifen zu können.

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