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Ab durch das Heck
Christian Houdek

Mitsubishi Eclipse Cross im Familienautostest

Um sich aus der einheitlichen Schar der Kompakt-SUVs hervorzuheben, hat Mitsubishi den Eclipse Cross von hinten aufgezäumt. Das Crossover hat ein auf Kilometer hin erkennbares und sehr signifikantes Hinterteil. Tester Sabine mit ihren Kids Maria, Theresa und Lorenz fanden es lässig!

Petra Walter

Jeder will eins. Jede Marke hat deswegen eins. Ein SUV. Und zwar möglichst in allen Größen von XXS bis XXL. Besonders beliebt die Klasse der urbanen SUV-Crossover, die goldene Mitte eben: groß genug, aber dennoch kompakt. Stylisch, aber dennoch zumindest theoretisch geländetauglich. Und alle werden irgendwie immer gleicher. Nicht so das jüngste SUV in der Drei-Diamanten-Familie Mitsubishi, der Eclipse Cross, der übrigens nach einem Modell aus den Neunzigern benannt wurde, dem Coupé Eclipse, weil der moderne Eclipse auch sehr coupéhaft aussieht, allerdings hochbeinig, mit Allrad und einem sehr kecken Heck, das nicht nur durch den Spoiler auffällt (apropos, dadurch wird die Kofferraumklappe nicht zum Leichtgewicht, eine elektrisch zu öffnende und schließende Tür wäre daher fein), sondern auch durch seine Durchsehbarkeit, zumindest so lange Schönwetter herrscht. Bei fettem Schmutz oder gar schlammigen Offroadfahrten wäre es mit der Zusatzsicht nach hinten eher vorbei, wenn da nicht die Rückfahrkamera wäre …

Ausstattungs-Kaiser
Diese ist fix bereits ab der zweiten Ausstattungsstufe dabei, weshalb wir einen Schritt zurückmachen und kurz die Einsteigerversion durchleuchten, da unser Eclipse-Testimonial wie die meisten Testfahrzeuge die Spitzenausgabe war. Den günstigsten Eclipse Cross gibt es schon ab 25.900 Euro, zwar ohne Allrad und Schnickschnack wie Panoramadach, dafür aber mit Berganfahrhilfe, Fernlichtassistent, Frontkollisionswarner, Spurhalteassistent, Licht- und Regensensor, Klimaautomatik und eben jenem Dachspoiler … alles Goodies, für die man bei manch anderem hübsch dazuzahlen muss.

Technik-Freak
„Sieht cool aus“, hat Tester Lorenz das Head-up-Display entdeckt, das in Form eines kleinen, ausfahrbaren durchsichtigen Schildchens die Fahrinformationen direkt in die Windschutzscheibe projiziert. Interessant fand Lorenz auch das Touchpad, mit dem sich die Funktionen im Multimediadisplay steuern lassen. Davon waren wir allerdings auch nach zwei Wochen Testfahrt nicht überzeugt – den direkten Touch auf den Screen finden wir wesentlich präziser und schneller. Assistenztechnisch ist der Eclipse Cross jedenfalls gut bestückt: Abstandstempomat (agiert ein wenig ambitioniert), Spurverlassenswarner oder auch Frontkollisionswarner verleihen ein sicheres Gefühl.

Komfort-König
Ein absolutes und entspannendes Erlebnis ist das Fahrgebaren des Eclipse Cross. Super bequem und relaxed cruist sich’s mit dem Crossover – sehr fein bei der alltäglichen Hektik. Cool bei kaltem Wetter: Vorder- und Hintersitze
sind beheizbar.

Mitsubishi Eclipse Cross 1,5 TC CVT 4WD Diamond Editionin Daten & Fakten
Preis: 38.900 € (Einstiegspreis ab 25.900,– €) | 163 PS/120 kW | 0–100 km/h in 9,8 sec | Getriebe: CVT-Automatik | Ø Verbrauch lt. Hersteller (im Test): 7,0 (8,5) /100 km | Ø CO2-Emission lt. Hersteller: 159 g/km Kofferraum: 331–448 | 5 Sitzplätze | 2 kindersitztaugliche Fondplätze

Resümee: Ganz schön geräumiges Kompakt-SUV mit einigem Heckmeck
Was uns gefällt: hochwertige Ausstattung, die großen übersichtlichen Außenspiegel
Was uns fehlt: ein Navi (gibt’s nur übers Smartphone), elektrische Heckklappe
Familienbonus: Panoramadach

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