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Einer für alle –  alle für einen!
Houdek Photographie

Im Familienautostest: Opel Frontera Electric

Familienfreundlich, robust und topmodern: Den sympathischen Opel Frontera Electric schließen Johanna, Lukas, Ronja und Frida sofort ins Herz. Die sportliche Familie „erklettert“ den E-SUV auf Vielseitigkeit, Geräumigkeit und Erschwinglichkeit.

Petra Mühr

Sein Ruf als moderner, bodenständiger und familienfreundlicher SUV eilt ihm voraus – also wollten wir sehen, ob der neue Opel Frontera hält, was er verspricht. Den kletterbegeisterten Eltern Johanna und Lukas und ihren ebenfalls kraxelfreudigen Mädels Frida und Ronja gefiel unser Testmodell GS Electric gleich auf die ersten Blicke: fesche Farbe, offroadiger Look, und dass er nahezu geräuschlos über den Forstweg rollte, taugte vor allem den Girlies.

Hoch hinaus, viel hinein
Die meisten Wochenenden ist die vierköpfige Familie in Felswänden oder Sporthallen klettern, da muss einiges an Kletterausrüstung und Proviant mit. Passt alles in den 460-Liter-Kofferraum (erweiterbar auf 1.600) hinein. Das hätten wir mal gecheckt. Übrigens: Als Hybrid-Modell kann er für einen kleinen Aufpreis (ca. 800 Euro) zu einem Siebensitzer umgewandelt werden. Tolle Leistung auf knapp 4,4 Metern Länge!

Doch zurück zu unserem E-Modell, die Mädels haben einen Blick fürs Detail und entdecken gleich die Smartphone-Taschen in den Rückenlehnen sowie die flexiblen Haltebänder bei der Mittelkonsole. Das ist nicht nur attraktiv, sondern auch praktisch. Trinkflaschen, Kletterhaken und vieles mehr passt da hinein …
Clever finden wir ebenso, dass viele Ablage- und Verstaumöglichkeiten mit einer rutschsicheren Gummioberfläche versehen sind.

Immer abgesichert
Ganz die Mama, interessiert sich Johanna natürlich für die Sicherheit. Unser GS-Modell ist bestückt mit allem, was es an aktiven und passiven Systemen gibt. Aber auch das Einstiegsmodell Edition lässt sich nicht lumpen und hat – bis auf Parkpilot inklusive 130-Grad-Rückfahrkamera und Toter-Winkel-Warner – alles an Bord, was Familie so schätzt und braucht: von Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung bis hin zum Spurhalte-Assistent.

Bequem und grün
Meistens sind Healthfeatures in einem Auto nur gegen hohen Aufpreis möglich. Dass bequeme Gesundheitssitze auch erschwinglich sind, macht der Frontera möglich. In der Version GS ist er serienmäßig mit den neu entwickelten Intelli-Seats für Fahrer und Beifahrer ausgestattet. Eine Vertiefung mittig in der Sitzfläche soll den Druck aufs Steißbein verringern und sorgt so für entspannteres Sitzen auch bei längeren Fahrten. Und: Die Sitzbezüge sind aus recycelten nachhaltigen Stoffen.

Alltägliche Strecken
Der Frontera zählt zwar nicht zu den Reichweitenkaisern, aber Hand aufs Herz: Durchschnittlich fährt der Österreicher unter 50 Kilometer am Tag. Das schafft unser Electric GS mit dem 44 kWh-Akku und damit bis zu 305 Kilometer Reichweite locker. Dementsprechend schnell ist er auch geladen, 2 Stunden 50 Minuten genehmigt er sich an der 11-kW-Wallbox.

In etwa 26 Minuten ist er an der 100 kW DC-Schnellladestation auf 80 Prozent Ladestand. Wer’s ein wenig weiter braucht, schafft rund 100 Kilometer mehr mit der sogenannten „Long Range“-Version und der 54-kWh-Batterie.

Echt erschwinglich
Johanna, Lukas und den Mädels gefällt der mutige Auftritt des Frontera jedenfalls gut. So viel E-Auto zu einem so erschwinglichen Preis ist echt fabelhaft! Das Basismodell ist aktuell ab 99 Euro monatlich zu finanzieren (unser Testmodell im Angebot um 28.692!). Opel führt damit seine Tradition fort, die individuelle Mobilität einer wirklich breiten Käuferschicht möglich zu machen. Mögen wir! Sehr!

Opel Frontera Electric GS 44kWh in Daten & Fakten

Preis: 33.490,– € (Einstiegspreis ab 25.590,– €) | 83 kW/113 PS | 0–100 km/h in 12,8 sec
Getriebe: Automatik-Elektroantrieb | Ø Verbrauch lt. Hersteller (im Test): 17,3–20,3 (17,3–20,3) /100 km
Kofferraum: 460–1.600 | 5 Sitzplätze | 2 kindersitztaugliche Fondplätze

Resümee
Wer einen erschwinglichen, geländetauglichen und modernen Elektro-Kompakt-SUV fahren will, wird ihn lieben!

Was uns gefällt: vielseitig, gemütlich, innovativ, cool
Was uns fehlt: ein Startknopf. Schlüssel reinstecken zum Starten ist schon sehr traditionell.
Familienbonus: auch als 7-Sitzer zu nur kleinem Aufpreis erhältlich!

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