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Formel 1: Interview

Aero-Novelle Todesstoß für Planungen?

Haas-Teamchef Günther Steiner befürchtet, dass es statt einer Weiterentwicklung in der kommenden Saison ein ganz neues Auto braucht.

Der Haas-Rennstall muss als Reaktion auf das modifizierte Aerodynamikregelement sein Chassiskonzept für die Formel-1-Saison 2019 möglicherweise radikal ändern. Wie Teamchef Günther Steiner erklärte, würde das Team in der kommenden Woche gemeinsam mit Partner Dallara über etwaige Schritte beraten. "Dabei hatten wir geplant, unser aktuelles Auto zu modifizieren", haderte er.

Neue Dimensionen für Front- und Heckflügel machen Haas diesbezüglich aber einen Strich durch die Rechnung. "Ich muss noch mit den Jungs in Italien sprechen, um herauszufinden, was die beste Lösung ist", sagte Steiner. "Für kleine Teams wie uns ist es kein Vorteil, dass so spät noch ein neues technisches Reglement kommt. Wir geben unser Bestes, aber es wird nicht einfach."

Sollten Haas und andere Rennställe deshalb in Probleme schlittern, hätte Mehrheitseigner Liberty Media sein Ziel, mehr Chancengleichheit zwischen Werks- und Privatteams herzustellen, für das Vorhaben geopfert, für mehr Überholmanöver auf der Strecke zu sorgen, was sicherlich nicht die Absicht gewesen sein dürfte.

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