MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Bald nur noch drei Leistungsmerkmale?

Die Arbeitsgruppe um Pat Symonds will, dass sich die Boliden künftig nur noch bei Aerodynamik, Antrieb und Aufhängung unterscheiden.

Die von Mehrheitseigner Liberty Media gegründete Arbeitsgruppe zur Verbesserung des sportlichen und des technischen Reglements der Formel-1-WM strebt an, dass sich die Boliden künftig nur in wenigen Punkten unterscheiden. "Wir wünschen drei Faktoren, die über die Leistungsfähigkeit entscheiden", sagte ihr Mitglied Pat Symonds. Der ehemalige Williams-Ingenieur meint damit die Aerodynamik, die Aggregate und die Aufhängung.

Symonds betonte aber, dass er den Wettbewerb nicht auf die genannten Punkte reduzieren will: "Es wird weitere Merkmale geben – etwa die Piloten, die Boxenstopps, die Crews und die Strategie, aber das zählen wir nicht zu technischen Aspekten, auf die wir uns konzentrieren." Dennoch lassen die Aussagen den Schluss zu, dass es bald mehr Einheitsteile geben könnte, etwa bei der Elektronik; auch erweiterte Kunden- und Lizenzmodelle erscheinen denkbar.

So könnten private Rennställe eher den Anschluss an die finanzstarken Werksteams schaffen und mehr siegfähige Boliden in der Startaufstellung stehen, glauben zumindest einige Experten, darunter offenbar Symonds: "Wir wollen keine Vorhersehbarkeit mehr. In den vergangenen Jahrzehnten waren die schlimmsten Zeiten jene, in denen die Ergebnisse praktisch im Vorfeld feststanden."

Einem Bericht von auto motor und sport zufolge zeigt sich Liberty in einem anderen Bereich weniger auskunftsfreudig: Vertreter des Formula One Management, darunter dessen Chef Chase Carey, sollen sich in der jüngsten Sitzung der Strategiegruppe in der vergangenen Woche nur vage dazu geäußert haben, wie die Rennserie ab 2021 kostengünstiger werden soll. Details zu einer neuen Einnahmeverteilung oder einer Budgetobergrenze seien angeblich nicht genannt worden. Man wolle einen offenen Konflikt mit den großen Teams im Vorfeld der neuen Saison vermeiden, hieß es.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

Sprint-Quali Silverstone

Hamilton um 0,011 Sekunden vorn!

Lewis Hamilton holt im Sprint-Qualifying von Silverstone in allen drei Abschnitten die Bestzeit, am Ende wird es mit 0,011 Sekunden Vorsprung aber richtig knapp

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.