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Formel-1-Test: Barcelona II

Benzinverbrauch: Ferrari im Nachteil

Bei den Barcelona-Testfahrten war Spritsparen wieder ein Thema – eines, das Mercedes 2018 gegen Ferrari in die Hände spielen wird.

Ferrari sind bei den zweiten viertägigen Testfahrten in Barcelona drei Bestzeiten gelungen, bei den Rennsimulationen war man gegen Mercedes aber chancenlos. Das lag einerseits daran, dass die "Silberpfeile" keine Hypersoftreifen aufzogen, andererseits am Spritverbrauch; eine Disziplin, in der Mercedes auch dieses Jahr überlegen sein dürfte.

Das britische Triebwerk brauche im Rennen teilweise deutlich weniger Sprit, sagte Helmut Marko gegenüber auto motor und sport. Warum ist der Spritverbrauch heuer wieder ein großes Thema? Gründe sind das abermals erhöhte Mindestgewicht sowie der im Vorjahr gestiegene cw-Wert, der sich natürlich auch auf den Verbrauch auswirkt; durch breitere Autos und größere Reifen ist schlichtweg der Luftwiderstand höher.

Heuer sind die Autos bis zu zwei Sekunden schneller als zu diesem Zeitpunkt des Vorjahres, was auch mit dem neuen Streckenbelag des Circuit de Catalunya, der ebener ist und mehr Grip bietet, zu tun hat. Dadurch ist auch der Verbrauch erneut angestiegen, weshalb mehrere Piloten bei Rennsimulationen vom Gas gehen mussten, um über die Distanz zu kommen.

Andererseits schlug dabei die Stunde der Mercedes-Piloten, denn laut auto motor und sport mussten Valtteri Bottas und Lewis Hamilton schon im Vorjahr pro Renndistanz um zehn Kilogramm weniger Sprit mitnehmen als Ferrari. Das Gewicht alleine macht bereits einen Unterschied bei der Rundenzeit, der Vorteil könnte sich aber vor allem dann zeigen, wenn Räikkönen und Vettel vom Gas gehen müssen, um bis zur Zielflagge zu kommen.

Man darf gespannt sein, ob sich der Nachteil von Ferrari auf allen Strecken zeigen wird oder ob die Scuderia möglicherweise auf Kursen, auf denen der Verbrauch ein untergeordnetes Thema ist, weniger Rückstand auf Mercedes haben wird.

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