Formel 1

Inhalt

Formel 1: News

GP von Saudi-Arabien wird konkreter

Die Formel-1-WM könnte schon bald in der wahabistischen Autokratie Station machen, eine passende Rennstrecke ist bereits in Planung.

Bereits im Mai wurde darüber berichtet, dass Saudi-Arabien Interesse an einem Formel-1-WM-Lauf habe; damals schrieb auto motor und sport, dass das Königreich bis zu 60 Millionen US-Dollar für einen Grand Prix auf den Tisch legen wolle. Liberty Media, US-amerikanischer Mehrheitseigner der Rennserie, dürfte über dieses Angebot nachdenken, und die Anzeichen für eine Umsetzung des Projekts verdichten sich.

Laut der Times gab es nicht nur Gespräche zwischen Saudis und Liberty, auch die Teams sollen bereits gefragt worden sein, ob sie ein dortiges Rennen mittragen würden. Problematisch sind dabei vor allem die mangelnden Menschenrechte im Land, für die die grauenhafte Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi oder das Schicksal von Dissidenten wie Raif Badawi nur zwei Beispiele darstellen. Zwar genießen einheimische Frauen seit einiger Zeit mehr Rechte, doch der Rennzirkus möchte überdies die Zusicherung, dass alle weiblichen Mitglieder exakt die gleiche Behandlung erfahren wie Männer.

Für Saudi-Arabien wäre ein eigener Grand Prix der nächste logische Schritt. Die Formel-E-Meisterschaft von Alejandro Agag bewies bereits im Vorjahr, dass man keine Berührungsängste mit dem erzkonservativen Königreich hat, und fuhr erstmals in einem Vorort von Riad. Ab 2020 wird die Dakar-Rallye im Wüstenstaat ausgetragen, 2021 könnte die Formel-1-WM folgen. Offen ist jedoch die Frage, wo die Rennserie antreten könnte, denn eine permanente Rennstrecke gibt es in Saudi-Arabien derzeiz noch nicht.

RaceFans berichtet allerdings, dass nun ein Projekt namens "Qiddiya" ins Spiel kommen könnte. Dabei handelt es sich um ein Großprojekt in der Hauptstadt, mit dessen Bau soeben begonnen wurde. In den kommenden Jahren sollen dort auf mehr als 300 km² unter anderem Parks, Hotels und mehr entstehen – und darüber hinaus auch eine Rennstrecke.

Im Internet wirbt "Qiddiya" bereits mit Bildern von Formel-1-Boliden und dem offiziellen Logo der Rennserie. Zudem kündigt man an, dass ein großer "Speed Park" inklusive einer Rennstrecke entstehen wird. Allerdings könnte dort frühestens 2022 gefahren werden, bis dahin soll die erste Bauphase abgeschlossen sein.

Drucken
Rückkehr nach Jerez? Rückkehr nach Jerez? Rückkehr nach Jerez? Rückkehr nach Jerez?

Formel 1: News

Voller Durchblick Opel Insignia: Facelift für 2020

Opel modernisiert den Insignia. Auf der Messe in Brüssel feiert das Flaggschiff des Autobauers Weltpremiere und Bestellstart zugleich.

Unrealisierte Legenden Ausstellung: legendäre Concept-Cars

Das französische nationale Automobilmuseum zeigt rund 30 ehemalige Konzept-Fahrzeuge. Darunter den Alfa Romeo Scarabeo aus dem Jahr 1966.

Gut getarnt Mazda MX-30 - Stromer im ersten Test

Das Elektroauto Mazda MX-30 startet im Herbst 2020. Aber schon jetzt konnten wir erste Tests mit einem als CX-30 getarnten Prototypen fahren.

Rallye-WM: Analyse Hybride gescheitert? R5-WRCs als Plan B

Die FIA arbeitet offenbar bereits an einer Alternative für das Szenario, dass die Hybrid-WRCs ab 2022 nicht zustandekommen sollten.