MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Mexiko bis 2022 Teil des WM-Kalenders

Die Formel-1-WM wird auch in den kommenden drei Jahren in Mexiko-Stadt zu Gast sein, wo ein neues Finanzierungsmodell greifen soll.

Der Grand Prix von Mexiko wird auch weiterhin Teil des Formel-1-WM-Kalenders sein. Nachdem lange Zeit Fragezeichen über der Fortsetzung des Rennens schwebten, wurde nun die Verlängerung des Vertrags bis inkl. 2022 verkündet. Damit wird die Formel-1-WM auch in den kommenden drei Jahren im Autódromo Hermanos Rodríguez gastieren.

"Seit ihrer Rückkehr in den Kalender 2015 war die Veranstaltung bei der Öffentlichkeit und den Fans immer extrem populär – und zwar nicht nur in Mexiko, sondern auf der ganzen Welt", betonte Chase Carey, Geschäftsführer der Formel-1-WM. "Ein Beweis dafür ist, dass die Organisatoren die FIA-Auszeichnung für die beste Veranstaltung vier Mal in Folge gewonnen haben – und in diesen vier Jahren waren mehr als 1,3 Millionen Besucher vor Ort."

Dennoch war eine Fortführung bis zuletzt unklar, weil es Probleme mit der Finanzierung gab. Die Regierung wollte ihre Unterstützung nicht aufrechthalten, weil man sich um andere Großprojekte wie ein Bahnprojekt kümmern wollte. Daher wurde nun ein neues Finanzierungsmodell geschaffen, bei dem keine Bundesgelder in die Hand genommen werden müssen.

Claudia Sheinbaum Pardo, die Bürgermeisterin der Hauptstadt, erklärte: "Die Regierung von Mexiko-Stadt wird als Vermittler eine Treuhandgesellschaft erschaffen, die die nötigen privaten Investitionen aufbringt, um diese internationale Veranstaltung möglich zu machen."

Damit deutet sich an, dass 2020 vermutlich 22 Grands Prix stattfinden werden, da auch Barcelona und Monza vor einer Vertragsverlängerung stehen sollen. Einzig das Rennen in Deutschland dürfte aus dem WM-Kalender gestrichen werden.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

F1-Pause: Wer profitiert

Neue Formel-1-WM ab Miami?

Die Formel 1 macht zwischen den Rennen in Japan und Miami eine fünfwöchige Pause: Welche Teams am meisten profitieren - und welche Teams darunter leiden

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr