MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Alonso will Formel 1-Comeback 2021

Fernando Alonso will unbedingt in die Formel 1 zurück - doch für 2020 ist es zu spät, da möchte er es locker angehen, mit Fokus auf Indy 500...

Der frühere Formel-1-Doppelweltmeister Fernando Alonso will zurück in die Königsklasse des Motorsports. Der Spanier, der nach Ende der Saison 2018 zurückgetreten war, wagt zum Reglementswechsel 2021 einen Anlauf für ein Comeback.

Nachdem er in der Saison 2019 den WM-Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und Siege in Sebring, Daytona und Le Mans geholt hat nebst Vorbereitung auf die Rallye Dakar 2020, soll es kommendes Jahr nur zwei Auftritte geben: Bei der Rallye Dakar selbst und erneut beim Indy 500.

"Danach werde ich mich hinsetzen und über 2021 nachdenken", versichert er. Sein Vertrag mit McLaren läuft Ende dieses Jahres aus. Er kann sich also auf mehrere Optionen stützen.

Formel-1-Experte Martin Brundle glaubt bei Sky, dass dem Renault-Team ein weiterer Fahrer-Tausch bevorstehen könnte: "Die [neuen] McLaren-Fahrer arbeiten so gut zusammen und haben einen echten Team Spirit aufgebaut. Aber Fernando will zurück. Ich könnte mir vorstellen, dass es mit Renault am wahrscheinlichsten wäre."

Eine Chance sieht er durchaus: "Momentan liegt der Fokus in der Formel 1 auf frischen Talenten, aber es gibt keine große Schlange von Leclercs oder Verstappens vor der Tür. Selbst der RB-Kader steht momentan still."

Alonso betont, dass der Plan nichts Neues darstelle: "2021 war immer der Moment, der für meine Formel-1-Rückkehr wie gemacht ist. 2020 nicht, weil die Regeln dieselben geblieben sind. Die Gründe, warum ich 2018 ausgestiegen bin, sind noch immer dieselben." Und diese lauten: Keine Möglichkeit, Weltmeister zu werden.

Auch betont er noch einmal, dass seine Formel-1-Auszeit nie ein Rücktritt gewesen sei: "Wir haben beim Abschied "Hasta luego" auf das Auto geschrieben und nicht "Adios". Es war immer der Plan, dass es 2021 zurückgehen kann." Hasta luego heißt im Spanischen "bis später".

Sollte es mit der Formel 1 nicht klappen, kann er sich ein Le-Mans-Comeback vorstellen: "2021 ist ein signifikantes Jahr: Die WEC stellt auf Hypercars um und die Formel 1 führt völlig neue Regeln ein. Eine der zwei Optionen wird es werden."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Zu wenig Action in Madrid

Madring soll für 2027 geändert werden

Der Madring steht nach seinem Formel-1-Debüt vor möglichen Änderungen: Die FIA hat den Veranstaltern bereits konkrete Empfehlungen gegeben