Formel 1

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Offiziell: Wieder nur ein Einjahresvertrag bei Mercedes für Valtteri Bottas Valtteri Bottas fährt schon seit der Saison 2017 für das Mercedes-Werksteam
Motorsport Images

Warum Valtteri Bottas erneut nur einen Jahresvertrag erhalten hat

Mercedes hat einen neuen Einjahresvertrag für Valtteri Bottas in der Formel 1 bekanntgebeben, schließt eine weitere Verlängerung aber nicht aus

Formel-1-Werksteam Mercedes hat den Vertrag mit Valtteri Bottas "bis mindestens zum Ende der Formel-1-Saison 2021" verlängert. So heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Und damit ist nun offiziell, was bereits seit Mitte Juli klar war: Bottas bleibt, wieder mit einem neuen Einjahresvertrag.

Das hat in der Zusammenarbeit von Bottas und Mercedes schon Tradition: Als Bottas zur Formel-1-Saison 2017 als Nachfolger für Nico Rosberg zum Team stieß, erhielt er einen Einjahresvertrag, der anschließend jeweils um eine Saison verlängert wurde. So auch dieses Mal, zum bereits vierten Mal in Folge.

Interessant an der Mercedes-Formulierung ist das Wort "mindestens". Sprich: Der neue Vertrag beinhaltet eine Option auf eine Weiterbeschäftigung über 2021 hinaus.

Wolff erklärt, warum Bottas bleiben darf

Warum Mercedes-Teamchef Toto Wolff an Bottas festhält, das erklärt er so: "In diesem Jahr erleben wir den bislang stärksten Valtteri - sowohl mit Blick auf seine Leistung auf der Rennstrecke als auch physisch und mental."

Bottas spiele eine "sehr wichtige Rolle für unsere gesamte Mannschaftsleitung", meint Wolff weiter. Gemeinsam mit Lewis Hamilton bilde Bottas die "aktuell stärkste Fahrerpaarung in der Formel 1". Und die nun erfolgte Vertragsverlängerung sei ein "wichtiger erster Schritt, diese Stärke auch in Zukunft beizubehalten".

"Erster Schritt" deshalb, weil Lewis Hamilton bisher keinen Mercedes-Neuvertrag unterschrieben hat. Der Kontrakt des WM-Spitzenreiters läuft nach der Saison 2020 aus. Bottas wurde nun also vor Hamilton für 2021 bestätigt.

Bottas will mehr als bisher

Und Bottas kündigt an, bei Mercedes "auf den Erfolgen aufbauen" zu wollen, die er bisher erreicht habe. Das sind acht Siege, zwölf Pole-Positions sowie der zweite WM-Rang 2019 als persönliche Bestleistung.

Er habe zuletzt "an jedem Aspekt meiner Performance gearbeitet", sagt Bottas. "Ich bin überzeugt, dass ich heute so stark bin wie nie zuvor, aber ich kann die Messlatte immer noch ein Stückchen höherlegen."

"Seit ich mich als Kind in die Formel 1 verliebt habe, war es mein Traum, eines Tages Weltmeister zu werden. In diesem Jahr fahre ich um den Titel und durch meinen Verbleib bei Mercedes befinde ich mich auch im nächsten Jahr in der bestmöglichen Position, um darum zu kämpfen."

Mercedes lobt Verhältnis der Teamkollegen

Wolff zeigt sich überzeugt von Bottas' Einsatz: Der Finne arbeite "hart und äußerst geradlinig", pflege außerdem ein gutes Verhältnis zum gesamten Team - "inklusive seines Teamkollegen, was nicht selbstverständlich ist, wenn beide Fahrer gegeneinander um die Weltmeisterschaft kämpfen", meint Wolff.

Auch der Mercedes-Teamchef greift die von Bottas angesprochene "Messlatte" auf und erklärt, man wolle eben diese mit Bottas "in dieser und der nächsten Saison noch höherlegen".

Aktuell belegt Bottas den zweiten Platz in der WM-Fahrerwertung hinter Hamilton. "Der Reifenschaden vom vergangenen Wochenende hat mich in meinem Duell mit Lewis zurückgeworfen, aber ich bin fest entschlossen, mich an diesem Wochenende gestärkt auf der Strecke zurückzumelden", sagt Bottas.

Motorsport-Total.com

Weitere Artikel

360 PS; der bisher stärkste Serien-Peugeot

Das ist der Peugeot 508 PSE

Peugeot gibt Gas und Strom - und präsentiert das bisher leistungsstärkste Serienmodell der Marke: den 508 PSE (Peugeot Sport Engineered). Er bringt 265 kW/360 PS an die Räder, dazu ein System-Drehmoment von 520 Newtonmetern.

Zurück an den Start

Schmarl startet Kartsaison in Ala

Endlich geht es am kommenden Wochenende für Tirols Parade-Motorsportler Jürgen Schmarl wieder los. Am Samstag den 26. September, steht das erste Rennen der DAI-Trophy im italienischen Ala (Trento) am Programm.

Auf jeder Straße zuhause

Firmenportrait: ALCAR

Das Felgenbusiness ist hart. Doch es gibt einen Player mitten in Europa, in Österreich sogar, der sich mit einem breiten Portfolio und hoher Qualität zu Europas Nummer 1 im Nachrüstmarkt für Stahl- und Leichtmetallräder gemausert hat: ALCAR.

Wird die Rallye W4 Österreichs erste echte Rallye nach dem Ausbruch des Coronavirus? motorline.cc hat sich bei Veranstalter Christian Schuberth-Mrlik erkundigt...