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Formel 1: Interview

Wolff: Leclerc schon heuer Weltmeister?

Der Mercedes-Teamchef glaubt, dass Charles Leclerc bereits 2019 Titelkandidat sein könnte. Ist er Ferrari-intern aktuell im Vorteil?

Kommt es bei Ferrari schon in dieser Saison zur Wachablöse? Mercedes-Teamchef Toto Wolff kann sich jedenfalls vorstellen, dass Charles Leclerc und nicht Sebastian Vettel für sein Team heuer der größte Rivale im Titelkampf werden könnte. "Leclerc ist ein kommender Weltmeister, er kann es sogar schon dieses Jahr schaffen. Ich will nicht in Ferraris Haut stecken", so der Österreicher gegenüber Auto Bild motorsport.

Nach den ersten beiden Rennen der neuen Saison liegt Leclerc vier Punkte vor Vettel, er war sowohl in Melbourne als auch in Bahrain der schnellere der beiden Ferrari-Piloten; in Australien durfte er Vettel allerdings nicht angreifen und kam eine Position hinter dem Deutschen ins Ziel. In Sakhir hatte Leclerc bereits wie der sichere Sieger ausgesehen, ehe er durch ein Motorproblem noch auf Platz drei zurückfiel.

"Sie haben ein doppeltes moralisches Problem", sagte Wolff im Hinblick auf Ferrari: "Einerseits müssen sie den vierfachen Champion stützen, anderseits dürfen sie ihr Supertalent nicht einbremsen, zumal Charles nach seinem Pech auch die Emotionen auf seiner Seite hat. Kann gut sein, dass man ihm seinen 'gestohlenen' Sieg wieder zurückgeben will. Ich würde darüber nachdenken."

In der Konstrukteurs-WM hat Mercedes die Nase nach den ersten beiden Rennen vorne. Sowohl in Australien als auch in Bahrain fuhren die "Silberpfeile" Doppelsiege ein. Beim Saisonauftakt setzte sich Bottas durch, in Sakhir siegte Hamilton. In der Fahrer-WM führt der Finne vor dem Briten, weil sich Bottas in Melbourne den Bonuspunkt für die schnellste Runde gesichert hat.

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