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BMW R 1150 RS

Touren-Surfer

Als BMW die RS fürs Modelljahr 2002 zurecht machte, ging Tradition vor Revolution...

Beatrix Keckeis

Die halb verkleidete bisherige Elfhunderter bekam zwar das 1150-ccm-Herz der RT eingepflanzt (und zwar samt Sechsgang-Getriebe und Auspuffanlage), die Zeichen stehen jedoch wieder eher auf Tour als auf Sport.

Der 95-PS-Zweizylinder-Boxer setzt seine Kraft einigermaßen verhalten frei und läuft recht rau. Der sechste Gang ist als Overdrive ausgelegt, beim Überholen muss man zurück schalten. Das Fahrwerk, auf Komfort getrimmt, steckt Bodenwellen gleichmütig weg, Schlaglöcher und Kanaldeckel melden die Feder-Elemente aber hart und trocken durch. Obwohl keineswegs unbeweglich, wenn’s ans Kurven geht, verlangt die R 1150 RS kräftigen Druck beim Einlenken.

Durch die vibrationsmindernde Gummi-Lagerung des Lenker wirkt sie dabei etwas unpräzise – was eben als Teil ihres Charakters zu sehen ist. Und gar nicht unsympathisch, wenn man voll bepackt über Land surft. Für Windschutz sorgt dabei die in Breite (plus 60 mm) und Höhe (plus 80 mm) gewachsene, höhenverstellbare Verkleidungsscheibe.

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