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E-Bike mit 900 Nm: Sarolea Manx 7

Strom-Rakete

Rückkehr einer Traditionsmarke als E-Bike: Die Saroléa Manx 7 hat 163 PS und entwickelt ein schier unglaubliches Drehmoment von 900 Nm.

mid/rs

Eine besonders traditionsreiche Motorradmarke feiert jetzt Wiederauferstehung: Saroléa, gegründet 1850 in Belgien. Nach Teilnahmen an den Elektro-Rennen der "TT Zero" 2014 und '15 mit dem Prototypen SP7 steht nun das erste E-Bike mit Straßenzulassung bevor: Die 320 km/h schnelle Saroléa Manx 7.

Der Preis steht noch nicht fest. Diesem käuflichen Elektro-Superbike sollen in den kommenden Jahren weitere elektrisch betriebene Motorräder folgen, jeweils in exklusiven Kleinserien.

Die Papierform der künftigen Saroléa Manx 7, die 2016 auf den Markt kommen soll: luftgekühlter Dreiphasen-Elektromotor mit 120 kW/163,2 PS und - jetzt kommt's - einem maximalen Drehmoment von 900 Nm von der ersten Umdrehung an. Was das mit dem 190er-Hinterreifen anstellt, kann man sich vorstellen, will es aber wohl gar nicht.

Der Standard-Sprint aus dem Stand auf 100 km/h ist in 2,8 Sekunden erledigt. Dank Lithium-Ionen-Akkus soll das Elektro-Superbike mit einer Reichweite von bis zu 300 km glänzen. Die nicht annähernd erreichbar sein wird, wenn man mit der möglichen Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h unterwegs ist.

Hilfreich angesichts des unfassbaren Drehmoments: Ein Monocoque-Rahmen aus Kohlefaser sowie weitere Komponenten aus dem ultraleichten, aber extrem verwindungssteifen Material drücken das fahrfertige Leergewicht der Saroléa Manx 7 auf 198 kg. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Navigationssystem sowie bordeigenes WLAN und Bluetooth.

Der Entwicklung des Elektrobikes Manx 7 war die Teilnahme an den Elektro-Rennen der "TT Zero" auf der Isle of Man vorausgegangen. Das künftige Serienbike wurde direkt aus dem damaligen Prototypen Saroléa SP7 heraus entwickelt, der die rund 60 km lange Runde auf der Isle of Man mit 170 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit absolviert haben soll.

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