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EICMA: Notbremsassistent fürs Motorrad Notbremsassistent Motorrad Continental 2018

Bike bremst selbst

Als erster Anbieter hat Continental einen Notbremsassistenten für Motorräder serienreif. Vorgestellt wird das System auf der EICMA in Mailand.

mid/rhu; Foto: Continental AG

Sicherheit auch auf zwei Rädern: Als erster Anbieter will Continental einen Notbremsassistenten für Motorräder auf den Markt bringen. Das radarbasierte System gehört zu den Fahrerassistenzsystemen, die das Technologieunternehmen unter dem Begriff Advanced Rider Assistance Systems zusammenfasst und nun auf der EICMA in Mailand vorstellt.

In die Entwicklung für das neue Zweiradsystem sind die Erfahrungen mit Sicherheitssystemen aus dem Pkw- und Nutzfahrzeugbereich eingeflossen. Doch es gibt Unterschiede: Während der Pkw-Notbremsassistent bei drohender Kollision autonom eine Vollbremsung mit maximaler Bremskraft durchführt, bremst das Motorradsystem deutlich dosierter. Laut Continental Unfallforschung könnte mit einem Notbremsassistenten ein Großteil der Auffahrunfälle verhindert werden - in naher Zukunft auch bei kreuzendem und entgegenkommendem Verkehr.

Die Funktionsweise ist die gleiche wie im Auto: Mit Hilfe eines Radarsensors überwacht der Notbremsassistent den Bereich vor dem Motorrad. Besteht die Gefahr einer Kollision mit einem vorausfahrenden Fahrzeug oder einem anderen Hindernis, wird der Fahrer zunächst optisch, akustisch oder auch durch Vibrationen im Lenker gewarnt. Reagiert er nicht auf die Warnung, baut der Notbremsassistent selbstständig Bremskraft auf - vorausgesetzt beide Hände sind am Lenker. Die Bremsbeschleunigung ist dabei erheblich niedriger als in einem Pkw-Notbremssystem üblich.

Die neuesten Nah- und Fernbereichsradarsensoren sind dabei so präzise, dass sie sogar kleinere Objekte wie einen abgefallenen Auspuff erkennen können.

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