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Piaggio und BP fördern E-Mobilität

Für mehr Stromern auf 2 und 3 Rädern

Ziel der neu geformten Allianz zwischen dem Motorrollerproduzent Piaggio und dem britischen Energiekonzern BP ist es, Dienstleistungen zu entwickeln, die die stetig wachsende Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Europa, Indien und Asien vorantreiben soll, um so zur Reduzierung des Verkehrs und der Umweltverschmutzung in Städten beizutragen.

Vorgesehen ist die Entwicklung von E-Ladestationen und austauschbaren Batterien, All-inclusive-Dienstleistungen, die das Leasing, Management und Recycling von Batterien umfassen sowie Reparatur, Wartung und intelligentes Energiemanagement von E-Fahrzeugen.

Die Piaggio-Gruppe sieht in der Fähigkeit, Robotik und Software zu kombinieren, den Schlüssel zur Verbesserung zukünftiger Mobilitätssysteme in jeder Stadt. Diese Vorreiterrolle im Bereich E-Mobilität wird mit der neuesten Allianz mit dem britischen Energiekonzern BP weiter ausgebaut. Auch BP fokussiert in Sachen Mobilität die Elektrifizierung und baut diesen Geschäftszweig auch deutlich aus: Bis 2030 sollen weltweit über 70.000 öffentliche
Ladestationen errichtet werden.

In einer unterzeichneten Absichtserklärung halten die beiden Unternehmen gemeinsam fest, ein umfassendes Dienstleistungsangebot für den rasant anwachsenden zwei- und zreirädrigen Elektrofahrzeugmarkt in Europa, Indien und Asien zu entwickeln und einzuführen. Dieses Wachstum spiegelt sich auch in aktuellen Zahlen, die im Zuge des jährlichen „Electric Vehicle Outlook“ von BloombergNEF erhoben werden, wider. Diese Fahrzeuge - Elektromotorräder, Motorroller und kompakte Nutzfahrzeuge - sind heute die am stärksten elektrifizierte Fahrzeugklasse weltweit: 44 % der Verkäufe und 25 % der bestehenden, weltweiten Flotte - das sind rund 250 Millionen Fahrzeuge - sind bereits elektrisch. Schätzungen zufolge könnte der Anteil der verkauften Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2040 auf über 80 % ansteigen und die Zahl der zwei- und dreirädrigen Elektrofahrzeuge weltweit auf 750 Millionen verdreifacht werden. „Der riesige und schnell wachsende Markt für Zwei- und Dreiräder ist bereits führend bei der Elektrifizierung, und wir sehen sowohl in Asien als auch in Europa großes Potenzial für weiteres Wachstum“, kommentiert Richard Bartlett, Senior Vice President, Future Mobility & Solutions bei BP.

Ziel: Reduktion der Umweltverschmutzung und Verkehrsbelastung
Durch die weltweit zunehmende Verbreitung von elektrischen Zwei- und Dreirädern durch das Bereitstellen von Dienstleistungen durch die Piaggio Group und BP soll die Verkehrsüberlastung in den Städten verringert und die Umweltverschmutzung in städtischen Gebieten reduziert werden. Dies gelingt durch die Zusammenführung von Piaggios umfangreichen Kapazitäten in der Produktion von Elektrofahrzeugen und im Infrastrukturmanagement mit dem Fachwissen und der globalen Reichweite von BP. Mit diesen geballten Kompetenzen ist die Bereitstellung und Entwicklung von Lade- und Batterietauschstationen sowie neue, umfassende Dienstleistungen wie "Battery as a Service"
(BaaS) - Leasing, Management und Recycling von Fahrzeugbatterien - und "Vehicle as a Service" (VaaS) - Leasing, Reparatur, Wartung und intelligentes Energiemanagement dieser Fahrzeuge - geplant.

Von Indien nach Europa und Asien
Der Fokus liegt zunächst auf dem indischen Markt, wo die BP-Tochtergesellschaft Jio-BP und
Piaggio bereits an der Entwicklung von Lösungen für Elektrofahrzeuge arbeiten. Die Unternehmen beabsichtigen auch, Möglichkeiten im weiteren asiatischen Raum - in China, Indonesien und Vietnam - und in Europa zu erkunden. Jio-BP ist ein indisches Joint Venture für Kraftstoffe und Mobilität zwischen Reliance Industries Limited (RIL) und BP. Mit der Vision, ein bevorzugter Anbieter von Mobilitätslösungen in Indien zu werden, wird das Joint Venture die Präsenz von Reliance in 21 Bundesstaaten und die Millionen von Verbrauchern über die digitale Plattform Jio nutzen. BP bringt hier seine umfassende globale Erfahrung in den Bereichen hochwertige, differenzierte Kraftstoffe, Schmierstoffe, Einzelhandel und fortschrittliche, kohlenstoffarme Mobilitätslösungen ein.

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