MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Alesis erster DTM-Ritt

F1-Pensionist Jean Alesi testete einen DTM-Mercedes auf der kleinen Hockenheim-Schleife, ein Engagement bei den Tourenwagen ist nicht ausgeschlossen.

Michael Trawniczek

Jean Alesi hat am Mittwoch zum ersten Mal DTM-Luft geschnuppert. Er fuhr im diesjährigen Siegerauto, dem AMG Mercedes CLK von DTM-Champion Bernd Schneider, auf dem kleinen Hockenheim-Kurs 24 gezeitete Runden.

Die Wetterkonditionen, wechselhaft bis Wolkenbruch, sollten dem Franzosen geschmeckt haben. Die Rundenzeiten sind daher aber nicht besonders aufschlussreich - Alesi's schnellste Zeit war 1:11,95.

Alesi war ziemlich begeistert von diesem Test: "Ich bin sehr froh, dass ich heute den DTM-Mercedes testen konnte. Ich habe ein gutes Gefühl mit diesem Auto. Das wichtigste heute war, einen Eindruck von der Kraft, der Schaltung, der Lenkung und der Balance des Fahrzeugs zu bekommen. Die Wetterbedingungen waren aber nicht gerade hilfreich."

Auf die Frage, ob er darüber nachdenkt, in der DTM zu fahren, sagte Alesi: "Die DTM könnte eine Möglichkeit für meine weitere Karriere sein." Mercedes-Boss Norbert Haug erklärte: "Alesi sollte hier ein Gefühl für diese Art von Autos bekommen. Wir haben schon viel früher darüber gesprochen, welche Möglichkeiten Jean nach dem Ende seiner Formel 1-Karriere hätte. Und heute haben wir's eben probiert."

Mercedes testete auch noch weitere Piloten: Den Briten Danny Watts und den Leader der südamerikanischen Formel 3, Julian Moro. Man sucht mögliche neue Fahrer für das Line-Up für 2002...

In der rechten Navigaion finden Sie Fotos des Alesi-DTM-Tests!

(c) Motorsport.at/Haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

- special features -

Weitere Artikel:

Geheimplan für 24h Nürburgring?

Verstappen testet Mercedes-AMG GT3

Warum Max Verstappen in Estoril einen AMG-Boliden mit Red-Bull-Logos testete, wie sein Mercedes-Plan für die Nordschleife aussieht und wovon der Start 2026 abhängt

Max Verstappen ist weiterhin der Meinung, dass Red Bull Liam Lawson mehr Zeit hätte geben sollen - Auch für Nachfolger Yuki Tsunoda sei es "schwierig" gewesen

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord