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A1-Ring-Vertrag: bitte warten...

In Sachen A1-Ring-Vertragsverlängerung brachte ein Meeting der Verhandlungsparteien in Wien eine Annäherung...

Bernhard Eder

Lauda: "Es schaut gut aus!"

Wie fast zu erwarten war, hat das am Donnerstag in Wien stattfindende Gipfeltreffen bezüglich einer Verlängerung des A1-Ring-Vertrages (noch) kein Ergebnis gebracht, den Kommentaren der Beteiligten nach Ende des Meetings ist jedoch zu entnehmen, dass sich die Parteien näher gekommen sind.

Am Treffen nahmen der Boss der F1-Veranstaltungsagentur "Allsport", Patrick McNally, der steirische Sportlandesrat Gerhard Hirschmann, Vizekanzlerin und Sportministerin Susanne Riess-Passer sowie - als prominente Verstärkung - Jaguar-Teamchef Niki Lauda teil.

Dass es mit der angestrebten mehrjährigen Verlängerung des Vertrages bislang nichts geworden ist, liegt – wie könnte es anders sein - am lieben Geld. Patrick McNally fordert finanzielle Zugeständnisse, z.B. in der Form, dass seiner Agentur in Zukunft die Umsatzsteuer erlassen wird.

Neu ins Spiel gebracht wurde auch die Möglichkeit, dass das Land Steiermark als Besitzer des A1-Rings den Grand-Prix in Zukunft selbst veranstaltet, mit A1-Ring Manager Hans Geist an der Spitze eines Veranstaltungskonsortiums.

In einem ORF-Interview hat sich Vizekanzlerin Riess-Passer vorsichtig optimistisch gegeben, dass man bald handelseins wird: "Es war ein gutes Gespräch, wir streben in der nächsten Woche eine Lösung an."

Ähnlich zuversichtlich äußerte sich Niki Lauda: " Es gibt nix Konkretes, noch dauert alles ein paar Tage, aber es schaut nicht so schlecht aus", wird der Jaguar-Teamchef in der Grazer "Kleinen Zeitung" zitiert. Bis zur F1-Terminkonferenz am 14.12. in Monte Carlo soll der Deal auf alle Fälle unter Dach und Fach gebracht werden.

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