MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Tommi Mäkinen im Gespräch

Der vierfache Weltmeister über die Ursachen seines Scheiterns in der WM, den Gesundheitszustand seines rekonvaleszenten Co. und die nächsten Testpläne.

Bernhard Eder

"Ich hab´ den Titel verschenkt!"

Tommi Mäkinen sucht keine Ausreden: dass er heuer nicht seinen fünften Rallye-WM-Titel geholt hat, ist einzig und allein seine Schuld, wie er gegenüber "Auto Bild Motorsport" zugibt:

"In Schweden sechs Punkte verschenkt, in Finnland einen sicheren Platz unter den Top Sechs, wie jetzt in Großbritannien. Ich habe also durch eigene Fehler mindestens zehn bis zwanzig Punkte verschenkt - mit ihnen wäre ich jetzt Weltmeister."

Neue Saison - neues Glück: nach sieben äußerst erfolgreichen Mitsubishi-Jahren wechselt "Big Mäk" ins Team, das mit Richard Burns heuer den Fahrer-Titel geholt hat: zu Subaru.

"Mitte Dezember werde ich erstmals mein neues Auto ernsthaft testen", verrät Mäkinen. "Erst in Schweden als Vorbereitung auf die Rallye im nächsten Jahr, sobald in den Alpen Schnee gefallen ist auch dort, als Test für die Monte-Carlo-Rallye."

Ob Big Mäk den Saisonauftakt mit seinem etatmäßigen Beifahrer bestreiten kann, steht noch in den Sternen - Risto Mannisenmäki erholt sich von seiner Rückenverletzung, die er sich bei der Korsika-Rallye zugezogen hat, langsamer als erwartet. "Momentan weiß niemand, ob Risto bis zur Rallye Monte Carlo wieder absolut fit ist."

Als Ersatz steht Kaj Lindström, schon bei der RAC-Rallye Tommi´s Co., ante portas. "Wir konnten uns in Großbritannien zwar nur kurz aneinander gewöhnen, aber die Zusammenarbeit mit Kaj funktioniert so gut, dass ich mir keine Sorgen mache."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Red-Bull-Beben geht weiter

Verliert Verstappen weitere Bezugsperson?

Red Bull droht der nächste prominente Abgang: Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase verhandelt offenbar mit der Konkurrenz

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Wer ist der beste Fahrer 2025?

So haben die Formel-1-Teamchefs abgestimmt

Die Formel-1-Teamchefs haben Max Verstappen zum fünften Mal in Folge zum Fahrer der Saison 2025 gewählt - Lewis Hamilton verpasst den Sprung in das Top-10-Ranking

Max Verstappen ist weiterhin der Meinung, dass Red Bull Liam Lawson mehr Zeit hätte geben sollen - Auch für Nachfolger Yuki Tsunoda sei es "schwierig" gewesen