MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Rubens Barrichello: Ferrari-Vertrag bis 2004

Ferrari hat den Vertrag mit Rubens Barrichello um zwei weitere Jahre verlängert - die Paarung M.Schumacher/Barrichello bleibt also bis Ende 2004

Michael Trawniczek

"Ferrari war immer meine erste Wahl!"

Die Spekulationen rund um das zweite rote Cockpit neben Michael Schumacher sind beendet. Kein Massa, kein Button, kein Raikkonen - der heiße Sitz neben Vierfachweltmeister Michael Schumacher gehört auch 2003 und 2004 der bisherigen "Nr.1b" der Scuderia. Rubens Barrichello wurde ein Vertrag für zwei weitere Jahre bei Ferrari angeboten - der Brasilianer hat, wenig überraschend, unterschrieben.

Barrichello ist begeistert: "Der neue Vertrag macht mich wirklich sehr glücklich. Ferrari hat Vertrauen in mich demonstriert, sie haben mir gesagt, dass ich einen guten Job abgeliefert habe und ich muss sagen, dass auch sie ganz toll gearbeitet und immer ein großartiges Auto gebaut haben. Und zwar jedes Jahr, und es wird besser und besser. Ferrari ist ein fantastisches Team, wir alle arbeiten gut zusammen - und zwar sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten."

Barrichello verrät, dass er nicht daran gedacht hatte, das Team zu wechseln: "Bei Ferrari zu bleiben war immer meine erste Wahl. Ich war auch niemals verunsichert, meine Zukunft bei Ferrari betreffend - auch nicht bevor wir über das nächste Jahr zu diskutieren begannen. Ich habe mich einfach auf meinen Job konzentriert. Es wäre einfach gewesen, mich darüber aufzuregen, dass ich noch keinen Vertrag hatte, aber das hat mich nicht beunruhigt. Wie auch immer, der Vertrag gibt mir Sicherheit, und das ist natürlich angenehm."

Über seinen Teamkollegen Michael Schumacher, in dessen Schatten er die letzten beiden Jahre stand, findet "Rubinho" nur Positives zu berichten: "Ich habe immer schon gesagt, dass ich stolz darauf bin, neben einem Piloten zu fahren, der alle Rekorde bricht. Wir arbeiten sehr gut zusammen, zugunsten des Teams. Ich mache mir darüber keine Sorgen."

Was den Mythos Ferrari betrifft, sagt der Brasilianer: "Ich habe immer davon geträumt, für Ferrari zu fahren. Aber wichtiger als die Geschichte der roten Autos ist für mich die Tatsache, dass ich ein äußerst konkurrenzfähiges Auto fahren kann und deshalb bin ich froh, bei Ferrari zu sein."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

24h Dubai 2026: Bericht

Vierter WRT-Sieg in fünf Jahren

WRT holt bei den 24 Stunden von Dubai 2026 einen weiteren Sieg - BMW in der Wüste unantastbar - Brutales Pech für Paradine Competition in letzter Stunde

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord