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Silverstone-Tests, 3.Tag: Bestzeit für Frentzen!

Arrows-Pilot Heinz Harald Frentzen war zum richtigen Zeitpunkt auf der Strecke - am dritten Testtag herrschten großteils Regen und Kälte.

Michael Trawniczek

Unwirtliche Bedingungen für die sensiblen Formel 1-Boliden am dritten Testtag in Silverstone. Der Streckenbelag war am Morgen noch vom nächtlichen Regen "eingenässt" und trocknete trotz Sonnenscheins wegen der niedrigen Temperaturen nur langsam auf. Am Ende der Vormittags-Session kamen abermals dunkle Wolken auf, in der Mittagspause setzte wieder der Regen ein.

Arrows-Pilot Heinz Harald Frentzen nützte das schmale Zeitfenster am Ende der vormittäglichen Session. Der Deutsche war mehr als eine Sekunde schneller als Takuma Sato, sein Nachfolger im Team von Eddie Jordan. Frentzen's erste Tagesbestzeit für Arrows unterstreicht die bislang ermutigende Performance des Arrows-Cosworth A3.

Sato wechselte zwischen den Modellen EJ11 und EJ12. Im Vorjahrsmodell wurde eine neue Elektrik getestet, mit dem EJ12 fuhr der Japaner die zweitschnellste Zeit des Tages.

Die drittschnellste Rundenzeit markierte Frentzen's Arrows-Kollege Enrique Bernoldi. Die Bridgestone-bereiften Fahrzeuge liegen in der Zeitenliste geschlossen vorne.

Jaguar macht am Morgen kurz auf sich aufmerksam, als Eddie Irvine im Jaguar-Cosworth R3 auf der Zielgeraden einen kapitalen Motorschaden fabriziert und eine Unterbrechung der Session bewirkt. Die Rundenzeiten der "Raubkatzen" sind jedoch ziemlich "unauffällig". Cosworth-Kunde Arrows war bisher regelmäßig schneller als das Werksteam...

Nicht wirklich auf Zeitenjagd war Renault. Die Franzosen, welche in den letzten Tagen mit Bestzeiten geglänzt haben, unternahmen den Shakedown eines weiteren R202. Jenson Button absolvierte die ersten Runden mit dem dritten R202-Chassis. Jarno Trulli war auf der Rennstrecke selten zu sehen. Beide Renault-Piloten erzielten im Regen nicht relevante Rundenzeiten.

Die Tests in Silverstone werden auch am Donnerstag fortgesetzt.

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