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Aus für Arrows?

Tom Walkinshaw's Team ist vor dem GP von England in großen Troubles, möglicherweise müssen Frentzen und Bernoldi auf einen Start verzichten.

Nachdem Ende letzten Jahres das Prost-Team w.o. geben musste und Minardi vor kurzem gerade so die Kurve kratzte, steht nun das nächste Formel-1-Team vor einem finanziellen Desaster. Tom Walkinshaws Arrows-Boliden könnten ausgerechnet beim Heimrennen in Silverstone zumindest zu einer Zwangspause verurteilt werden, bei der technischen Abnahme zum England-GP waren die Boliden heute jedenfalls nicht erschienen.

Arrows hat zu Zeit gleich zwei Gerichtsverfahren am Hals: Zum einen möchte der ehemalige Investor, die Morgan Greenfell Bank, eine Ausgleichszahlung bei einem eventuellen Verkauf des Teams, zum anderen hat auch Ex-Arrows-Pilot Jos Verstappen Klage gegen den seines Erachtens ungerechtfertigten Rausschmiss von Tom Walkinshaw erhoben.

Nicht zuletzt ist man laut inoffiziellen Informationen auch bei Motorenlieferant Cosworth gehörig in der Kreide, offene Rechnungen in Millionenhöhe verheißen jedenfalls nichts Gutes. Derzeit müssen Heinz-Harald Frentzen und Enrique Bernoldi ernsthaft um das Rennwochenende bangen, laut letzten Informationen sind die Autos noch nicht in Silverstone eingetroffen.

Sollte es tatsächlich zu keiner kurzfristigen Einigung kommen, stünde Arrows allerdings bereits das nächste große Problem ins Haus, von einer Geldstrafe bis hin zum Lizenzverlust drohen dem Team, sollte man einen Grand Prix auslassen...

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