MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Das Maximum herausgeholt

Sascha Plöderl kommt immer besser in Schuss: Zweimal Dritter beim Rennen in Brünn – im Championat ist er bereits Fünfter.

Mit wenig Zuversicht war das oberösterreichische IPZ-Racing-Team mit Sascha Plöderl nach Brünn angereist, in Euphorie kam es Sonntag nach Grieskirchen zurück.

Mit zwei dritten Rängen sah man sich nicht nur auf dem „Stockerl“, sondern auch auf dem richtigen Weg in eine „wirklich erfolgreiche Zukunft“, womit Plöderl „einen Kampf um den Tagessieg“ meint.

Denn obwohl Plöderl sehr stark fuhr – die Beiden vor ihm Platzierten (Roman Hoffmann und Herbert Karrer) konnte er nicht fordern.

Plöderl : „Uns fehlen noch eineinhalb Sekunden auf die Pole-Position. Wir hatten in Brünn auch noch nicht alle Tuning-Teile, die erlaubt sind, eingebaut. Zusätzlich streikte aus unerfindlichen Gründen einmal die Elektronik, so dass mir der Motor mitten im Rennen zweimal abgestorben ist!“

Stefan Krinninger („Aquila Automotive“), der das Auto von Plöderl betreut, ordnet nun für die Sommerpause ausgiebige Testfahrten an:

„Wir haben viel zu wenig Erfahrungswerte mit dem Honda Civic „R“, der ja erst im Frühjahr Weltpremiere gefeiert hat. Diese Erfahrung müssen wir uns bei Testfahrten auf dem A1-Ring und am Hungaroring in Budapest holen.“

Plöderls Ziel für die Meisterschaft ist nun klar: “Ich möchte in der Meisterschaft noch Dritter werden. In das Duell an der Spitze kann ich wohl nicht mehr eingreifen. Ich glaube, Roman Hoffmann wird heuer zum vierten Mal Champion!“

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖTC-Brünn

Weitere Artikel:

Suzuka verkauft Asphalt

Wenn Formel-1-Geschichte greifbar wird

Ein Stück Rennstrecke für zuhause: Warum Suzuka seinen Asphalt zum Verkauf anbietet und was erste Bilder über die Sammlerobjekte verraten

Ducati hat die Karten auf den Tisch gelegt: Beim offiziellen Launch präsentierte sich das Werksteam für die MotoGP-Saison 2026 selbstbewusst und ambitioniert

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison