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Barcelona-Tests: Wurz schlägt F2002

Spiegelverkehrte F1 zwei Tage nach Malaysien: Wurz im McLaren Schnellster vor dem F2002, die Williams am Ende der Zeitenliste.

Michael Trawniczek

Vier Top-Teams testen in Barcelona

Hochkarätige Besetzung bei den Testfahrten im spanischen Barcelona. Nur zwei Tage nach dem GP von Malaysien tüfteln Ferrari, BMW-Williams, McLaren-Mercedes und Renault bereits wieder an der Teststrecke.

Das Zeitenranking des ersten Tages hat mit dem Ergebnis des zweiten GP der Saison wenig gemeinsam: Alex Wurz holt für die Silberpfeile die Tagesbestzeit, die beiden Williams-BMW von Juan Pablo Montoya und Testpilot Marc Gene rangieren am Ende der Zeitenliste - am Sonntag feierte man noch den ersten Doppelsieg des bayrisch-britischen Konglomerats.

Nur eine Zehntelsekunde hinter Wurz's Bestmarke von 1:19,20 landete Rubens Barrichello im Ferrari F2002. Der Brasilianer absolvierte mit der neuen "Göttin in Rot" 78 Runden. Testpilot Luca Badoer steuerte teils den F2001, aber auch erstmals den neuen Boliden - der Italiener war mit 92 gefahrenen Runden am fleißigsten und fast eine Sekunde langsamer als Barrichello.

Viertschnellster war Renault-Tester Fernando Alonso, allerdings umkreiste der Spanier den Circuit de Catalunya nur 32mal. Die beiden Schlussränge belegten Juan Pablo Montoya und Marc Gene - den Williams-Fahrern fehlten 1,7 bzw. 2,3 Sekunden auf die Pace von Alexander Wurz.

Die Teams dürften am ersten der fünf geplanten Testtage wohl ziemlich unterschiedliche Programme betrieben haben.

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