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"Eine sensible Variante"

Das Ferrari-Ass kann dem neuen Reglement bezüglich des Verursachens eines Unfalls nur Gutes abgewinnen.

Eva Braunrath

In den Wirren der Motoren-Debatte in den letzten Wochen wäre eine weitere neue Regelung in der Formel 1 fast untergegangen. Die Änderung sieht vor, einen Fahrer, der im Zuge eines Rennens einen Unfall verursacht, im nächsten Grand Prix am Grid um zehn Plätze zurück zu verbannen. Die FIA will mit diesem Vorstoß offenbar die Piloten zu mehr Vorsicht und Fairness anhalten, die Reaktionen der Betroffenen sind wie immer unterschiedlich.

Michael Schumacher jedenfalls zeigt sich vom neuen Reglement nahezu begeistert. "Ich glaube, diese Regelung hat nichts mit jenen Unfällen zu tun, die wir heuer schon erlebt haben", so der Ferrari-Pilot. "Es ist einfach ein neuer Weg gefunden worden, einen Fahrer zu bestrafen, der sich ganz einfach nicht benehmen kann. Diese Variante ist viel sensibler, als ihn gleich völlig aus dem Rennen auszuschließen."

Für Schumi persönlich habe das neue Reglement jedoch keinerlei Bedeutung, der vierfache Weltmeister sieht keinen Grund, seinen Fahrstil an die jüngste Vorschrift anzupassen. "Man versucht natürlich immer, sich an die Regeln zu halten", so Schumacher weiter. "Deshalb wird es für mich auch nicht nötig sein, irgendwelche Änderungen vorzunehmen."

Die Strafe wird in jenen Fällen von den Stewards ausgesprochen, in denen sich ein Pilot einen "vermeidbaren Unfall" zu Schulden kommen lässt. Die Auslegung dieses Terminus´ ist freilich sehr subjektiv und wird wohl weiterhin für heiße Diskussionen im Fahrerlager sorgen.

(c) Formel1.at/haymarket

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